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Warten auf Breitband-Förderung

Die Gemeinde wartet weiter auf den Förderbescheid des Bundes. Die Verzögerungen sorgen zunehmend für Unverständnis.

© Jan Woitas/dpa

Von Eric Mittmann

Zschaitz-Ottewig. Die nächsten Ausschreibungen zum Breitbandausbau in Großweitzschen und Ostrau sind bereits veröffentlicht. Die Telekom hat bereits die Anträge zu ihrem eigenen Ausbau in Jahna, Pulsitz, Rittmitz und Zschochau geschickt. In Zschaitz-Ottewig muss hingegen einmal mehr wegen der Förderung nachgefragt werden.

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Auch bei der vergangenen Sitzung des Gemeinderates Zschaitz-Ottewig spielte das Thema wieder eine Rolle. Die stellvertretende Bürgermeisterin Kerstin Conrad (Freie Wähler) erkundigte sich zum aktuellen Stand des Projektes. „Wir haben noch einmal wegen der Förderung für Zschaitz nachgefragt“, erklärte Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU), der federführend für das Projekt zuständig ist. Die Bewilligung habe sich zunächst aufgrund der langen Regierungsbildung verzögert. Mittlerweile zeigte sich jedoch auch Schilling frustriert darüber, dass Zschaitz-Ottewig nicht bedacht, stattdessen weiter gewartet wird.

Vonseiten des Bundesamtes für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) heißt es indes, dass die notwendigen Mittel zur Bewilligung der restlichen Anträge in den nächsten Wochen erwartet werden.

Im schlimmsten Fall müsse eine zweite Ausschreibung veröffentlicht werden, sagte Schilling. „Das Land würde auch mit einer Förderung einspringen, dazu benötigen wir jedoch erst einmal einen negativen Bescheid seitens des Bundes. Solange dieser nicht ‚nein‘ sagt, springt der Freistaat nicht ein.“ Er könne nicht verstehen, warum sich das Verfahren so verzögert. „Ich kann nur sagen, dass wir an der Sache dran sind und auch immer wieder nachstochern.“