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Noch kein Geld für Kottenleite

Im Wiederaufbauplan der Stadt nach dem Hochwasser 2013 steht die Straße als finanziell größtes Vorhaben. Fragen gibt es vor allem zur Entwässerung.

© Symbolfoto/dpa

Radebeul. Aller halben Jahre wird der Stadtrat über den aktuellen Stand der Hochwasserschadensbeseitigung informiert. Das Gesamtbudget umfasst über 15,7 Millionen Euro. Jetzt berichtete Baubürgermeister Jörg Müller, dass sich die Spielregeln bei der Förderung positiv verändert haben. Nicht nur, dass nun Umschichtungen zwischen Teilbudgets möglich sind. Auch der Endtermin für die Realisierung wurde um zwei Jahre verlängert, bis 20. Juni 2019. Was eine große Hilfe ist, weil die Vorbereitungen länger in Anspruch nehmen, so Jörg Müller. Sieben Vorhaben konnten bereits abgeschlossen werden, darunter das Lößnitzbad und der Kroatengrund. Eine offene Flanke sei die Differenz zwischen bestätigten Kosten und beantragten Zuwendungen. Da hätten sich Bund und Länder noch nicht über einen Nachschlag geeinigt.

Kompliziert wird es vor allem an der Kottenleite, hieß es auf Nachfrage von SPD-Fraktionschef Thomas Gey. Über 3,7 Millionen Euro sind dort beantragt. Doch über das Hochwasserprogramm gefördert wird nur der Wiederaufbau, nicht jedoch die Entwässerung samt Rückhaltebecken, was nötig ist, um das Problem grundsätzlich zu lösen. Die Stadt sei da zwar in Abstimmung über eine Kofinanzierung. Doch das sei noch nicht in trockenen Tüchern, so der Baubürgermeister. (SZ/IL)

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