merken

Noch keine Lösung für die Flemmingener Straße

Die Kosten für die Sanierung sind zu hoch. Die Stadträte wollen nun ein anderes Ausschreibungsverfahren prüfen.

© Carsten Rehder/dpa

Von Eric Mittmann

Hartha. Die „Flemmingener Straße“ war einmal mehr Gesprächsthema im vergangenen Harthaer Stadtrat. Das Thema beschäftigt die Stadt schon seit Längerem. Bereits im Mai vergangenen Jahres stimmten die Räte einer Sanierung des verbleibenden Teilstücks, dem Anlegen eines Gehweges und der Erneuerung der Straßenbeleuchtung zu.

Bauen und Wohnen
Wohnen Sie noch oder bauen Sie schon?
Wohnen Sie noch oder bauen Sie schon?

Hier finden Sie alles, was Sie fürs Sanieren, Renovieren oder Bauen Ihrer eigenen vier Wände brauchen.

Das Thema „Sanierung“ stand nun wieder auf der Tagesordnung. Eine offene Ausschreibung sei durchgeführt worden, der Stadt lägen nun vier Angebote vor, wie Ronald Fischer, Leiter des Harthaer Bau- und Ordnungsamtes, erklärte. „Das günstigste beläuft sich dabei auf etwa 386 000 Euro“, so Fischer. Vorgesehen waren Kosten von rund 340 000 Euro einschließlich der Planung. Diese sollten zu 75 Prozent aus dem Programm für kommunalen Straßen- und Brückenbau gefördert werden. „Es handelt sich hierbei um 800 Meter Straße, aber wir hatten trotzdem eine ganz andere Kostenberechnung mit Baukosten in Höhe von 320 000 Euro“, sagte Bau- und Ordnungsamtsleiter Fischer gegenüber dem DA. Weil die Angebote zu teuer ausfielen, entschied sich der Stadtrat nun für eine Aufhebung der offenen Ausschreibung. Nun muss geprüft werden, ob stattdessen eine begeschränkte Ausschreibung möglich ist.

Neben der Sanierung der Straße ist ein Fußweg mit Hochbord von ehemals Priemers Gut bis zur Zufahrt zum Einkaufsmarkt geplant. Der Weg von der Zufahrt bis zum Haus Nummer 16 wird auf der rechten Seite so hoch wie die Straße ausgebaut, farblich abgesetzt und soll befahrbar sein. Diese Variante ist möglich, weil im Ortsteil Tempo 30 gitl. Der bereits vorhandene Gehweg zwischen dem Haus Nummer 16 und 18 soll instandgesetzt werden.