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Noch keine neue Rutsche für den Löbauer Rosengarten

Chaoten haben im Januar das Spielgerät zerstört und beschmiert. Ein passender Ersatz ist laut Stadt schwer zu finden.

© Markus van Appeldorn

Von Markus van Appeldorn

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Löbau. Eigentlich hätte die Rutsche auf dem Spielplatz am Rosengarten in Löbau längst ausgetauscht sein sollen. Aber die Stadt hat ein Problem mit dem Austausch, geeigneter Ersatz ist immer noch nicht gefunden. „Es erweist sich als schwierig, ein passgenaues Rutschenmodell aus strapazierfähigem Material zu finden“, schreibt Löbaus Medienreferent Marcus Scholz im aktuellen Stadtjournal.

Das Spielgerät war im Januar zum Opfer von Vandalismus geworden. Unbekannte hatten die Kunststoffrutsche mit verfassungsfeindlichen Symbolen beschmiert. Außerdem beschädigten sie die Rutschfläche mit Brandlöchern. Die Schmierereien wurden sofort entfernt. Damals erklärte die Stadt, die Benutzung der Rutsche sei wegen der Löcher zu gefährlich. Abgebaut ist die Rutsche aber noch nicht. Die Stadt sah bisher auch davon ab, das Spielgerät zu sperren. Medienreferent Scholz verspricht aber eine „baldige Lösung“. Ansonsten seien alle zehn Kinderspielplatz vor Kurzem von Mitarbeitern der Stadt einer Sicherheitsprüfung unterzogen worden. Die Stadt unterhält Spielplätze am Keglerheim, am Luftbad, an der Ziegenwiese, zwei im Messepark und vier weitere in den Ortsteilen Oelsa, Kittlitz, Ebersdorf und Großdehsa. An der Georgewitzer Straße gibt es zudem einen Spielplatz, der vom Landkreis betrieben wird.

Am Spielplatz am Rosengarten gibt es laut Auskunft der Stadt immer wieder Probleme mit beschädigten Spielgeräten. Auch das Karussell sei oft betroffen, sagt Medienreferent Scholz. Deshalb werde dieser Spielplatz auch verstärkt von der Ortspolizei beobachtet.