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Nordkorea könnte Atomreaktor hochfahren

Nach einer etwa fünfmonatigen Unterbrechung des Reaktorbetriebs hätten Satellitenaufnahmen auf „neue Aktivitäten“ hingewiesen, hieß es am Donnerstag auf der Internetseite „38 North“ des US-Korea-Instituts Johns-Hopkins-Universität.

Seoul. Nordkorea trifft nach Ansicht von Experten möglicherweise Vorbereitungen für den Neustart eines abgeschalteten Atomreaktors in seinem umstrittenen Nuklearzentrum Yongbyon. Mit einer Leistung von nur fünf Megawatt ist der Reaktor zwar klein, kann aber Plutonium zur Herstellung von Atombomben liefern.

Nach einer etwa fünfmonatigen Unterbrechung des Reaktorbetriebs hätten Satellitenaufnahmen auf „neue Aktivitäten“ hingewiesen, hieß es am Donnerstag auf der Internetseite „38 North“ des US-Korea-Instituts an der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität.

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Nach den Angaben des auf Vorgänge in Nordkorea spezialisierten Instituts ist es möglich, „dass Nordkorea im frühen Stadium von Bemühungen ist, den Reaktor neuzustarten“. Unter anderem sei Rauch aus einer Leitung aufgestiegen, die zum Turbinengebäude der Anlage führe. Allerdings sei es noch „zu früh, einen endgültigen Schluss zu ziehen“. Mehr Beobachtungen seien nötig.

Der veraltete Reaktor wurde 2007 im Zuge von Abrüstungsvereinbarungen bei Mehrparteiengesprächen, an denen unter anderen auch die USA teilnahmen, geschlossen. Im September 2013 hatte das US-Korea- Institut über Anzeichen für eine Wiederinbetriebnahme berichtet. (dpa)

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