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Nossen plant Yachthafen

Schon bald sollen Motor-, Segel- und Hausboote auf der Mulde bis Nossen fahren können. Zunächst wird ein Beirat gegründet.

© SZ/Jörg Schubert

Von Marcus Herrmann

Nossen. Die Stadt Nossen plant in den nächsten Wochen ein regionales Koordinations- und Entscheidungsgremium, um eine wassertouristische Nutzung für die Freiberger Mulde von der Elbmündung bis Nossen zu verwirklichen. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

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Neben der Betrachtung des Wirtschaftsfaktors Wassertourismus solle der Fokus des Gremiums auf den Nachfragepotenzialen des Wassertourismus für die Freiberger Mulde liegen. Dafür würden bereits vorhandene Konzepte, Studien und Untersuchungen einzelner Regionen analysiert und ausgewertet. In den nächsten fünf Jahren macht sich ein vermehrter Bedarf an Wassertourismus im Muldetal bemerkbar. Gründe sind eine gut vernetzte Gewässerstruktur bis hin zum Leipziger Neuseenland. Neben der touristischen Erschließung der Mulde, soll diese zur Energiegewinnung und zum Hochwasserschutz künstlich angestaut werden, heißt es. Danach sollen Motor- und Segelboote sowie Hausboote bis zu einer Länge von fünf Metern bis Nossen fahren können. Hausboote besitzen im Vergleich zu anderen Booten einen leistungsschwächeren Motor und können deswegen in ausgewählten Gebieten sogar ohne Bootsführerschein gefahren werden.

„In der geplanten Untersuchung spielt das muskelbetriebene Wasserwandern mit Kanus oder Ruderbooten eine besondere Rolle. Beide sind seit Jahren auf kontinuierlichem Wachstumskurs und können auf fast allen Gewässern wassersportlich genutzt werden“, so ein Sprecher. Für das muskelbetriebene Wasserwandern werden vor allem Fließgewässer mit nur leichter Strömung genutzt. Hierfür sei die Mulde besonders geeignet.