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Görlitz

Notarzt kommt häufig spät

Rettungswagen sollen in zwölf Minuten am Einsatzort sein. Im Kreis Görlitz gibt es da Probleme.

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Symbolbild © Symbolfoto: dpa

Nur drei von vier Rettungswagen treffen im Landkreis Görlitz in der vorgeschriebenen Hilfsfrist von zwölf Minuten am Ort des Geschehens ein. Das geht aus einer Analyse der Daten des ersten Halbjahres durch den Freistaat hervor. Die Linkspartei hatte diese Statistik im Landtag erfragt. Görlitz liegt damit unter den elf Landkreisen und Einsatzgebieten in Sachsen nur auf Platz acht. Nur in Leipzig sowie den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig werden die Hilfszeiten noch schlechter eingehalten. Der Landkreis Görlitz hat auf dieses Problem mit dem Bau von Rettungswachen beispielsweise im Görlitzer Süden für den Berzdorfer See und den Eigen reagiert, diese Veränderungen können sich aber in den Zahlen nicht widerspiegeln.

Im vergangenen Jahr gab es knapp 11 000 Notarzteinsätze im Landkreis, das waren 500 weniger als ein Jahr zuvor. Dafür stieg die Zahl der Notfalleinsätze ohne Notarzt um rund 800 auf 21 058. Hinzu kommen im gesamten Freistaat noch rund 4 700 Einsätze von Rettungshubschraubern.

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