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Bund will einheitliche Einbürgerungskurse Berlin. Die Bundesregierung will Einbürgerungskurse für Ausländer einheitlich regeln. Dies soll nicht den Ländern überlassen bleiben, kündigte die Migrationsbeauftragte der Regierung, Maria Böhmer (CDU), an.

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Bund will einheitliche Einbürgerungskurse

Berlin. Die Bundesregierung will Einbürgerungskurse für Ausländer einheitlich regeln. Dies soll nicht den Ländern überlassen bleiben, kündigte die Migrationsbeauftragte der Regierung, Maria Böhmer (CDU), an. „Wir bürgern schließlich jemanden in Deutschland ein, und nicht in ein Bundesland“, sagte die Staatsministerin im Kanzleramt der „Welt am Sonntag“. Die Einbürgerungskurse versteht Böhmer als Hilfe für die Einbürgerungswilligen. Der Kurs solle mit einem Test und einem Zertifikat abschließen. 2004 wurden gut 127 000 Ausländer eingebürgert. (dpa)

Tausende Muslime demonstrieren friedlich

Berlin/Düsseldorf. Mit friedlichen Demonstrationen haben sich tausende Muslime in Deutschland den internationalen Protesten gegen die Mohammed-Karikaturen angeschlossen. In Berlin, Düsseldorf und Bonn gingen am Sonnabend insgesamt 4 500 Muslime wegen der zuerst in dänischen Zeitungen gedruckten satirischen Zeichnungen auf die Straße. Auch in anderen Städten gab es kleinere Kundgebungen. Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) nannte die Veröffentlichung am Sonnabend auf dem 7. Dschiddah Wirtschaftsforum in Saudi-Arabien einen großen Fehler. Er rief die Europäer zu größerem Verständnis für die Gefühle der Muslime auf. (dpa)

Höhere Belastungen für Privatpatienten möglich

Berlin. Bei einer Verwirklichung der SPD-Pläne für die Gesundheitsreform werden die Kassenbeiträge von Privatpatienten nach Berechnungen des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie in Köln um monatlich etwa 100 Euro steigen. Wenn die private Krankenversicherung künftig in den Finanzausgleich der gesetzlichen Krankenkassen integriert würde, müsste sie an diese knapp zehn Milliarden Euro abführen, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. (dpa)