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Briten planten Anschläge mit Hunderten von Opfern London. Wegen der Planung verheerender Bombenanschläge, mit denen Hunderte Menschen getötet werden sollten, sind in London fünf britische Muslime mit al-Qaida-Verbindungen zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

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Briten planten Anschläge mit Hunderten von Opfern

London. Wegen der Planung verheerender Bombenanschläge, mit denen Hunderte Menschen getötet werden sollten, sind in London fünf britische Muslime mit al-Qaida-Verbindungen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. In dem bislang umfangreichsten britischen Terrorismus-Prozess befand die Geschworenenjury am Strafgerichtshof Old Bailey die Angeklagten am Montag der Verschwörung zu Bombenanschlägen an belebten Orten – darunter ein Einkaufszentrum und eine Diskothek – für schuldig. Die fünf Verurteilten sollen sich vor Jahren durch ihre Sympathie für extremistische Muslimkreise in allen Teilen der Welt nähergekommen sein. (dpa)

Venezuela kehrt Weltbank und IWF den Rücken

Porto Alegre. Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat den Austritt seines Landes aus dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank angekündigt. Der Schritt ist allerdings weitgehend symbolisch, da Venezuela seine Schulden bei beiden Institutionen mit Sitz in Washington bereits getilgt hat. Tausende jubelnde Arbeiter besetzten unterdessen die Ölfelder des Landes und vollzogen damit offiziell die Verstaatlichung der fünftgrößten Ölindustrie der Welt. (AP)

Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe getötet

Kabul/Bonn. In Afghanistan ist erneut ein Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe ermordet worden. Der für die Organisation tätige afghanische Lkw-Fahrer wurde auf dem Rückweg von einer Baustelle im Norden des Landes erschossen, wie der stellvertretende Polizeichef der Provinz Kundus mitteilte. Seinen Angaben zufolge wurden vier Verdächtige festgenommen. Die Welthungerhilfe stellte zunächst ihre Arbeit in der Provinz ein. Erst Anfang März war ein deutscher Mitarbeiter der Welthungerhilfe in Afghanistan getötet worden. (AP)