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Bautzen

Panzergranate wird gesprengt 

Ein Feld bei Großdubrau musste am Wochenende abgesperrt werden. Bürger hatten dort einen gefährlichen Fund gemeldet. 

Eine Panzergranate sorgte am Sonnabend für einen Polizeieinsatz in Klix.
Eine Panzergranate sorgte am Sonnabend für einen Polizeieinsatz in Klix. © Foto: dpa

Großdubrau. Einen gefährlichen Fund meldete ein Bürger am Samstagabend in Großdubrau der Polizei. Auf einem Feld im Ortsteil Klix hatte ein Mann eine etwa 30 Zentimeter lange Panzergranate entdeckt. Nach einer ersten Inaugenscheinnahme durch Beamte des Polizeireviers Bautzen war eindeutig, dass für die Entschärfung des explosiven Gegenstandes der Kampfmittelbeseitigungsdienst benötigt wird. 

Die Bergungsspezialisten für Fundmunition entschieden, dass die nicht transportfähige Granate vor Ort gesprengt werden muss. Der Bereich der Sprengung wurde großzügig abgesperrt. Eine Evakuierung war nicht notwendig, da die Sprengung außerhalb von bewohntem Gebiet erfolgte. Um 05:14 Uhr am Sonntagmorgen meldete der Sprengmeister die erfolgreiche Sprengung der Granate, so die Polizei. (SZ)

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Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht:

Auto kollidiert mit Strommast

Steinigtwolmsdorf. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam am Sonnabend der Skoda eines 71-Jährigen nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte abseits der Fahrbahn mit einem Strommast. Der Fahrer befuhr am Nachmittag die Dresdener Straße von Steinigtwolmsdorf in Richtung Neukirch. Durch den Aufprall wurde der Mann in seinem Fahrzeug eingeklemmt und wurde durch Ersthelfer befreit. Danach wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallaufnahme gestaltete sich schwierig, da der noch unter Strom stehende beschädigte Mast zunächst von der Betreiberfirma vom Netzt genommen werden musste. Die B 98 war für etwa drei Stunden voll gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf 25 000 Euro. 

In einer älteren Version des Artikels stand, Feuerwehrleute hätten den Fahrer befreit. Dies wurde von der Polizei am Montag korrigiert.

Mopedfahrer von Auto erfasst

Haselbachtal. In der Ortslage Bischheim auf der Hauptstraße kam es am Freitagabend zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Moped und einem Auto. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei verlor der 17-jährige Mopedfahrer nach einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem Pkw zusammen. Dabei stürzte der Mopedfahrer und musste mit Prellungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Pkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von 5 000 Euro. 

Zwei Verletzte bei Unfall

Bernsdorf. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitag in Bernsdorf. Laut Polizei waren ein Zwölfjähriger sowie vier weitere Kinder mit Fahrrädern auf dem Gehweg der Dresdener Straße aus Richtung Großgrabe kommend in Richtung Hoyerswerda unterwegs. Auf Höhe einer Grundstückseinfahrt fuhr der Junge über den abgesenkten Bordstein auf die Fahrbahn ein, um diese zu überqueren. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem 19-jährigen Fahrer eines Krad, welcher die Dresdener Straße aus Richtung Hoyerswerda kommend in Richtung Großgrabe befuhr. Die beiden Fahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Hierzu wurde auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Das Krad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Alkoholisiert und ohne Führerschein

Göda. Am Freitagmorgen wurden eine Streife des Polizeireviers Bautzen in Zischkowitz auf einen Ford aufmerksam und unterzog das Fahrzeug und den Fahrer einer Kontrolle. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 47-jährige Fahrer keinen Führerschein vorzeigen konnte. Der Grund hierfür war schnell ermittelt, da der Fahrer gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Im Verlauf der weiteren Kontrolle wurden die Beamten zudem auf den Alkoholgeruch des Fahrers aufmerksam. Ein durchgeführter Test ergab einen Wert von 1,18 Promille. Nach der Blutentnahme wurde der Mann nach Hause entlassen. Seine Fahrt wird jedoch ein juristisches Nachspiel haben. Er muss sich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. 

Unfall auf der Kreuzung

Großröhrsdorf. Ein folgenschwerer Unfall ereignete sich am Freitag in Großröhrsdorf auf der Kreuzung Rathausstraße/Melanchthonstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 18-jähriger Fahrer eines VW die Melanchthonstraße in Richtung Bandweberstraße. Im Kreuzungsbereich eines Gymnasiums übersah er den vorfahrtsberechtigten, von rechts kommenden Fahrer eines Motorrad Suzuki, welcher auf der Rathausstraße fuhr. Bei dem Zusammenstoß wurde der 49-jährige Kradfahrer schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen betrug 3 500 Euro. 

In die Gegenfahrbahn geraten

Haselbachtal. Am Freitagmorgen sind auf der S 95 nahe Gersdorf drei Menschen durch einen Verkehrsunfall verletzt worden. Eine 31-jährige Skoda-Fahrerin geriet zwischen Kamenz und Pulsnitz in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn. Der Seitenspiegel des Octavias stieß mit einem entgegenkommenden VW-Golf zusammen, der durch den Aufprall wiederum mit einem VW-Polo kollidierte. Der Polo kam anschließend von der Fahrbahn ab und kam auf einem unweit der Straße gelegenen Feld zum Stehen. Der Unfall sorgte für leichte Verletzungen sowohl beim 21-jährigen Polo-Fahrer als auch bei der Skoda-Fahrerin und ihrem Kleinkind im Alter von fünf Monaten. Rettungskräfte brachten die Verunglückten in ein Krankenhaus. Polizisten sperrten die Straße zwei Stunden lang. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 10 000 Euro.

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