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Politik

NPD-Ortsvorsteher nach Eklat abgewählt

Stefan Jagsch wurde Anfang September mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP zum Ortsvorsteher gewählt. Das sorgte bundesweit für Empörung.

NPD-Mann Stefan Jagsch war Anfang September mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP zum Ortsvorsteher gewählt worden.
NPD-Mann Stefan Jagsch war Anfang September mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP zum Ortsvorsteher gewählt worden. © dpa

Altenstadt. Nach dem Eklat um einen NPD-Ortsvorsteher im hessischen Altenstadt-Waldsiedlung ist dieser wieder abgewählt worden. Der Ortsbeirat stimmte am Dienstagabend für die Abberufung von Stefan Jagsch, der erst Anfang September ins Amt gekommen war. Die Wahl des stellvertretenden Landesvorsitzenden der rechtsextremen NPD hatte bundesweit Empörung ausgelöst. Als neue Ortsvorsteherin wurde am Dienstag die CDU-Politikerin Tatjana Cyrulnikov gewählt.

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Jagsch war von den damals anwesenden Vertretern des Ortsbeirats von CDU, SPD und FDP gewählt worden. Ihre Entscheidung hatten sie unter anderem damit begründet, dass es keinen anderen Kandidaten gegeben habe und dass die Parteizugehörigkeit keine Rolle gespielt habe. Nach der öffentlichen Empörung stellten die Mitglieder des Ortsbeirats einen Abwahl-Antrag. (dpa)

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Das Interesse an der Sitzung am Dienstag war groß.  © dpa