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Dresden

OB vertagt Zellescher-Weg-Entscheidung

In der heiß diskutierten Frage, wie der Zellesche Weg ausgebaut werden soll, gibt es keine Entscheidung vor der Sommerpause. 

Ursprünglich sollte sich der Stadtrat am Donnerstag mit dem Ausbau der Straße beschäftigen. © Sven Ellger

Der Stadtrat hatte das Thema am Donnerstag auf der Tagesordnung. Doch Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) strich es, nachdem in den Ausschüssen eine ganz breite Variante von der Mehrheit favorisiert wurde. „Diese Entscheidung ist so zukunftsweisend, dass sich der neue Stadtrat damit befassen sollte“, erklärte Hilbert. Dieser tritt im September zusammen. „Ich möchte keine ewigen Diskussionen wie bei der Königsbrücker Straße herbeiführen“, so der OB. „Aber es gibt Bedenken.“

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Am Montagabend hatte der Bauausschuss empfohlen, vier Fahrspuren, einen normalen und einen überbreiten Radweg zu bauen, gleichzeitig die Bäume zu erhalten und Fußwege anzulegen. CDU, FDP, Bürgerfraktion und AfD sind für diese große Lösung. Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) hatte zwei überbreite Fahrspuren, Rad- und Gehwege zu schaffen. Gegen die große Variante gibt es aus rechtlicher Sicht bedenken, erklärte Rathaussprecher Kai Schulz. „So kann der Zellesche Weg nicht gebaut werden.“ Nun beraten die neuen Räte zunächst im Bau- und Umweltausschuss darüber. 

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