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Löbau

Oberland-Stadt setzt jetzt voll auf Ökostrom

Ebersbach-Neugersdorf bezieht als eine der ersten Gemeinden in Sachsen seine Energie nun zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen.

Blick auf die Oberlandstadt, die nun voll auf Öko setzt.
Blick auf die Oberlandstadt, die nun voll auf Öko setzt. © Thomas Eichler

Die Stadt Ebersbach-Neugersdorf setzt zu 100 Prozent auf Ökostrom. Seit mehreren Jahren schon anteilig, hat sie die kommunale Versorgung zum Jahresanfang nun komplett auf erneuerbare Energien umgestellt. Städtische Einrichtungen wie das Rathaus, aber auch Schulen, Horte, Kitas und Turnhallen profitieren davon.

Sie verbrauchen pro Jahr rund 400.000 Kilowattstunden, hinzu kommen weitere 590.000 für die Straßenbeleuchtung, berichtet die Enso als zuständiger Energieversorger.

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Neu ist das Engagement von Ebersbach-Neugersdorf für den Klimaschutz nicht. Bereits seit Jahren engagiert sich die Stadt beim European Energy Award, einem internationalen Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsinstrument für kommunalen Klimaschutz. Mit einem eigenen Energieteam verfolgt sie ein Ziel: den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen sowie die Verringerung des CO-Ausstoßes. Einen Schritt dahin ist sie schon mit der Fotovoltaikanlage auf der Andert-Oberschule und der Nutzung von zwei Enso-Elektroautos gegangen. 

Und nun kauft der Energieversorger speziell für die Kommune den Tüv-zertifizierten Ökostrom ein. Enso unterbreitet damit ein Angebot, das nach eigenen Angaben auf eine immer größere Nachfrage bei den Städten und Gemeinden in Ostsachsen stößt. So hat beispielsweise auch Glashütte für fast alle städtischen Gebäude auf einen Ökostromtarif umgestellt.

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Die komplette Straßenbeleuchtung folgte im Januar dieses Jahres. Ähnlich ist das in Orten wie Kodersdorf, Rietschen, Hohendubrau, Großharthau und Heidenau. Sie decken den Strombedarf ihrer kommunalen Objekte zumindest teilweise durch Ökostrom. (SZ)

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