merken

Oberlausitz-Kliniken behaupten sich

Die Auslastung der Betten in Bischofswerda stellt den Geschäftsführer zufrieden, vor allem in der Chirurgie. Auf der Geburtenstation liegt ein neuer Rekord in der Luft.

© Thorsten Eckert

Bischofswerda. Im zu Ende gehenden Jahr 2015 hat sich das zu den Oberlausitz-Kliniken gehörende Krankenhaus Bischofswerda so entwickelt, dass es um den Standort keine Diskussion gibt. Die Bettenbelegung ist durchschnittlich, sodass er nicht besorgt sein müsse, sagte Geschäftsführer Reiner E. Rogowski auf Anfrage. Im September war die Klinik aufgrund „extrem hoher Krankheitsquoten und Langzeiterkrankungen“ an einigen Tagen mit weit über 90 Prozent überdurchschnittlich belegt. Im allgemeinen lag die Auslastung seit Mitte September bei 84 Prozent, auf der Station Chirurgie und Unfallchirurgie deutlich darüber.

Die Entbindungsklinik freute sich bis zum Beginn dieser Woche über 317 Babys. „Wir rechnen in Bischofswerda in diesem Jahr mit über 400 Geburten und zusammen mit der Klinik Bautzen mit über 1200“, sagt Geschäftsführer Rogowski mit Vorfreude und wissend, dass mehrere Geburtenstationen in kleineren Krankenhäusern Sachsens in diesem Jahr geschlossen werden mussten, darunter Sebnitz und Oschatz. In Bischofswerda kündigt sich beim gegenwärtigen Stand einer neuer Geburtenrekord an. 352 Babys kamen hier 2014 zur Welt. 357 waren es 2013. In Bischofswerda investieren Oberlausitz Klinken und Landkreis gerade auch in den Ausbau der Rettungswache. (szo)

Anzeige
Die Stadt der Zukunft
Die Stadt der Zukunft

Angela Mensing-de Jong denkt berufsbedingt schon immer an das, was kommt. Für unsere Städte hat sie gleich mehrere Ideen.