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Ölspur durch die halbe Stadt

Zwei Autos stoßen an einer Kreuzung zusammen. Beim Abschleppen kommt es zu einem Missgeschick.

© Dietmar Thomas

Döbeln. Ein 54-Jähriger wollte am Donnerstagnachmittag mit seinem Ford-Kleinlaster in Döbeln von der Oschatzer Straße auf die St.-Georgen-Straße abbiegen. „Verkehrsbedingt musste er anhalten“, sagte Knut Wagner, Polizeiführer vom Dienst im Lagezentrum der Polizeidirektion Chemnitz, auf DA-Nachfrage. Eine 43-jährige Opel-Fahrerin bemerkte dies zu spät, sie prallte gegen den Kleinlaster. „Verletzt wurde niemand“, so Wagner. Am Ford sei Sachschaden in Höhe von 100 Euro entstanden. „Am Opel beläuft er sich auf etwa 1500 Euro, denn der Kühler ist geplatzt“, erklärte der Polizist. Weil die Betriebsstoffe ausliefen, wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Döbeln hinzugerufen. Sie beseitigten diese. Doch damit war die Sache für sie noch nicht erledigt. Die Unfallbeteiligten schleppten das Fahrzeug selbst ab. Dabei liefen weitere Betriebsstoffe aus. Die Feuerwehrleute mussten eine Ölspur beseitigen: „Diese zog sich von der St.-Georgen-Straße über die Ritter- und Rosa-Luxemburg-Straße, die Bahnhof- und Burgstraße bis zum Vergölst Reifen- und Autoservice an der Waldheimer Straße“, schilderte Hauptbrandmeister Lutz Hesse. Insgesamt habe diese eine Länge von etwa 700 Metern gehabt. „Wir waren mit einem Fahrzeug und neun Mann im Einsatz“, sagte er. (DA/sol)

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