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Österreicher investieren 370 Millionen Euro in Schwarze Pumpe

Die österreichische Prinzhorn-Gruppe hat eine Erweiterung ihrer Papierfabrik im Industriepark Schwarze Pumpe an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze angekündigt.

Hoyerswerda. Die österreichische Prinzhorn-Gruppe hat eine Erweiterung ihrer Papierfabrik im Industriepark Schwarze Pumpe an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze angekündigt. Etwa 370 Millionen Euro sollen in eine zweite Papiermaschine gesteckt werden, faktisch ein komplett neues Werk. Der Bau kann bereits in den nächsten Tagen beginnen.

Rund 200 neue Mitarbeiter werden den Planungen zufolge ab dem Sommer 2020 zu den bereits jetzt in Schwarze Pumpe für Prinzhorn tätigen 500 Menschen dazu kommen. Die Österreicher betreiben am Standort neben der Papier- auch noch eine Wellpappenfabrik sowie ein Ersatzbrennstoff-Kraftwerk. Die gestern verkündete Erweiterung war bereits seit Inbetriebnahme des Papierwerkes „Hamburger Rieger“ im Jahr 2005 immer wieder im Gespräch. Allerdings hieß es wiederholt, man könne erst loslegen, wenn der Papiermarkt es hergebe. Nun sagt Cord Prinzhorn, in Deutschland und in Polen sei ein sehr starkes Wachstum zu verzeichnen.

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Das Land Brandenburg unterstützt die Investition mit 34 Millionen Euro. Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) sprach von einem Schwergewicht für die Lausitz: „Es geht hier auch um tariflich bezahlte Arbeit, was heute nicht ganz selbstverständlich ist.“ (MK)