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Ohne Zebrastreifen ist es gefährlich

Gunda Köpf schreibt zur Einwohnerversammlung in Tharandt zum Fußgängerüberweg Freiberger Straße am 1. November: Beigeordneter Herr Heiko Weigel vom Landratsamt erläuterte eindringlich, dass die Gefahrenquelle...

Gunda Köpf schreibt zur Einwohnerversammlung in Tharandt zum Fußgängerüberweg Freiberger Straße am 1. November:

Beigeordneter Herr Heiko Weigel vom Landratsamt erläuterte eindringlich, dass die Gefahrenquelle bei der Überquerung der Freiberger Straße dem dortigen Zebrastreifen zuzuschreiben sei, der nun entfernt werde. Die seinerzeitige, in Tharandt heftig beanstandete Entfernung der Tempo-30-Beschränkung thematisierte er nicht. Die nun vorgesehenen Warnungen mit Blitzer, Straßenpiktogrammen, Blinklicht und Tempolimit verhindern alle nicht, dass mit dem Wegfall des konkreten Überwegs (Zebrastreifen) eine Straßenquerung an beliebiger Stelle für Fußgänger sehr viel schwieriger wird.

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Manche Auslassungen des Publikums wollte Herr Weigel „mitnehmen“, hoffentlich auch die einhellige Forderung, dem notwendigen Fußgängerüberweg einfach nur die Tempo-Beschränkung zurückzugeben.

Barbara Hinz aus Tharandt äußert sich ebenfalls zum Thema Zebrastreifen:

zu der Einwohnerversammlung hat die Luft gebrannt. Die Tharandter, vor allem Anwohner, haben heftig und mit guten Argumenten den Zebrastreifen verteidigt. Wir möchten, dass der Fußgängerüberweg erhalten bleibt, mit neuem Tempo-30-Schild, Blitzer und Piktogramm auf der Straße. Statt den Zebrastreifen zu entfernen, wäre das Geld dafür doch in einem ordentlichen Beleuchtungskonzept besser angelegt gewesen. Herr Weigel meinte, dahingehend gibts keinen Weg. Nein, das glaube ich nicht. Wir fliegen zum Mond, erforschen die Tiefen des Meeres und sollen nicht in der Lage sein, eine gescheite Lampe über dem Zebrastreifen anzubringen?