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Kamenz

Ohorn plant Baugebiet

Mehr als zehn Eigenheime sollen in der Gemeinde entstehen. Dazu wird ein städtebaulicher Vertrag geschlossen.

© Symbolfoto: dpa

Ohorn. Die Gemeinde Ohorn will in den kommenden Jahren ein Wohnungsbaugebiet entwickeln. Der städtebauliche Vertrag mit einer Erschließungsgesellschaft wird am Mittwoch im Gemeinderat thematisiert. Es geht um ein Areal aus dem früheren gemeinsamen Gewerbegebiet mit Bretnig. Der gemeinsame Zweckverband wurde inzwischen aufgelöst.

In diesem städtebaulichen Mischgebiet, wo auch das Feuerwehrdepot steht, hat Ohorn noch eine Restfläche, die nun erschlossen und bebaut werden soll. Es handelt sich um etwa 10 000 Quadratmeter. Die Gemeinde selbst könne so ein Vorhaben finanziell nicht stemmen, schätzt Bürgermeisterin Sonja Kunze ein. Das soll ein Bauträger übernehmen. Der steht mit der TAFF Bauträger- und Projektentwicklungsgesellschaft aus Klipphausen quasi schon in den Startlöchern. Über die Erschließungsstraßen bis zur Vermarktung und zum schlüsselfertigen Haus habe die Firma das Knowhow für dieses Projekt. Die Firma sei als erfolgreich bekannt.

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Der städtebauliche Vertrag regelt die Rahmenbedingungen für das Vorhaben. Dazu gehören auch Sicherheitsmechanismen für die Gemeinde. So werden Fristen für die Erschließung gesetzt. Sollten die nicht wie vereinbart erfüllt werden, könnte die Gemeinde auf Kosten des Bauträgers selbst erschließen. Davon geht derzeit natürlich niemand aus. Der städtebauliche Vertrag wird auch Bestandteil des Kaufvertrages für das Areal. Sollte der Gemeinderat am Mittwoch in der Sitzung, die um 19 Uhr beginnt, dem Vertragswerk zustimmen, soll es schon am Donnerstag zum Notar gehen. (SZ/ha)