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Olaf Schubert dreht in Ottendorf

Um einige Szenen für den neuen Kinofilm „Schubert in Love –  Vater werden ist (nicht) schwer“ abzudrehen, hatten sich die Macher ausgerechnet eine Baracke in der Gemeinde ausgeguckt.

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© Robert Michael

Ottendorf-Okrilla. Großer Bahnhof auf dem Ottendorfer Bauhof! Gleich reihenweise Transporter waren auf dem Areal an der B 97 vorgefahren, jede Menge Leute wuselten eifrig aber gut abgeschirmt in einer der alten Baracken herum. Wer genau hinschaute und die großen, markanten Scheinwerfer entdeckte, konnte allerdings unschwer erkennen: Hier sind die Menschen vom Film am Werk! Um einige Szenen für den neuen Kinofilm „Schubert in Love –  Vater werden ist (nicht) schwer“ mit dem bekannten Dresdner Betroffenheitslyriker Olaf Schubert abzudrehen, hatten sich die Macher ausgerechnet eine Baracke in Ottendorf ausgeguckt.

Vor der Baracke auf dem Ottendorfer Bauhof hatten die Leute vom Film einen Scheinwerfer aufgebaut. Direkte Einblicke in die Dreharbeiten wurden allerdings nicht gewährt.
Vor der Baracke auf dem Ottendorfer Bauhof hatten die Leute vom Film einen Scheinwerfer aufgebaut. Direkte Einblicke in die Dreharbeiten wurden allerdings nicht gewährt. © Thorsten Eckert

Einen Tag lang wurde in Ottendorf-Okrilla gedreht, allerdings ausschließlich in dem vollkommen charmlosen grauen Flachbau. Von Ottendorf-Okrilla wird auch deshalb auf der großen Leinwand nichts zu sehen sein. Doch auch der Hauptdarsteller Olaf Schubert selbst war gestern in der Gemeinde nicht wirklich zu Gesicht zu bekommen. „Wir haben einen straffen Drehplan“, erklärt Olaf Schuberts Managerin May-Brit Stabel. Eine ausgiebige Kennenlernfahrt durch die Großgemeinde war auch deshalb schon mal ausgeschlossen.

Ende nächster Woche fällt die letzte Klappe

Es ist der erste Kinofilm mit Olaf Schubert, der mit seinem Rauten-Pullunder und seiner im sächsischen Dialekt vorgetragenen Nörgelei längst deutschlandweit Kultstatus genießt. Der Film wird weitestgehend in Dresden gedreht, voraussichtlich Ende nächster Woche soll die letzte Klappe gefallen sein. Warum die Crew um Hauptdarsteller Olaf Schubert nun plötzlich in Ottendorf auftauchte und es eben jene graue Baracke an der Bundesstraße 97 sein sollte, konnte von den Verantwortlichen gestern zunächst niemand sagen. Das Gebäude gehört der Gemeinde, die das frühere Gelände der Spedition Betz erst zum Beginn des Jahres gekauft und dort schließlich vor wenigen Monaten den Bauhof angesiedelt hatte, nachdem dieser für die angedachte Erweiterung zweier Firmen im Gewerbegebiet weichen musste. (SZ/sko)