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Olympiasieger unter Doping-Verdacht

Andrej Silnow holte in Peking den Hochsprung-Gold für Russland und ist jetzt Vizepräsident des Verbandes. Nun werden schwere Vorwürfe gegen ihn erhoben.

Andrej Silnow bei einem Hochsprung-Meeting in Eberstadt bei Heilbronn im Jahr 2007. Ein Jahr später holte er bei der Olympiade in Peking Gold für Russland.
Andrej Silnow bei einem Hochsprung-Meeting in Eberstadt bei Heilbronn im Jahr 2007. Ein Jahr später holte er bei der Olympiade in Peking Gold für Russland. © Ronald Wittek/dpa/lsw

Moskau. Gegen den früheren russischen Hochsprung-Olympiasieger Andrej Silnow werden Doping-Vorwürfe erhoben. Kontrolleure hätten Fragen an den 34-jährigen Athleten, schreiben russische Medien am Mittwoch. 

Er habe eine Mitteilung dazu bekommen, bestätigte der Olympiasieger von 2008 in Peking der Agentur Ria Nowosti. Details wollte er nicht nennen. Silnow ist inzwischen Vizepräsident des russischen Leichtathletikverbandes. Die Kontrolleure wurden auf den Fall aufmerksam, nachdem die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA Tausende Dopingproben aus einem Labor in Moskau erhalten hatte.

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Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte erst am Wochenende eine Verlängerung des Ausschlusses des russischen Verbandes bestätigt. Damit steht die Teilnahme Russlands an der Leichtathletik-WM in Doha vom 27. September bis 6. Oktober weiter infrage. Der Verband RUSAF ist nach der Aufdeckung des Skandals um staatlich gelenktes Doping seit dem 13. November 2015 für internationale Wettkämpfe gesperrt. (dpa)