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Opel in Brand gesteckt

In Cunewalde brennt in der Nacht zu Donnerstag ein Fahrzeug, Gebäude sind mit linken Parolen beschmiert. Die Polizei sucht Zeugen.

© dpa

Cunewalde. In einem Fall von Brandschutz und Sachbeschädigung ermittelt jetzt das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zu Donnerstag in der Cunewalder Hauptstraße. Anwohner wurden gegen 1.40 Uhr von einem lauten Knall geweckt und informierten die Polizei. Auf einem Grundstück brannte ein parkender Opel. Am Wohnhaus sowie einem Nebengebäude hatten Unbekannte mit roter und schwarzer Farbe ein Symbol der Antifa-Bewegung und den Schriftzug „Nazis jagen“ gesprüht. Das Wohnhaus wurde zudem mit blauen und gelben Farbbeuteln beworfen. Der Schaden betrug nach ersten Schätzungen 12.000 Euro.

Die Untersuchungen eines Brandursachenermittlers ergaben, dass der Wagen vorsätzlich angesteckt wurde. Anwohner hatten zwei Personen davonrennen gesehen, welche mit einem Auto weggefahren waren. Gesucht werden weitere Zeugen, die das Geschehen wahrgenommen haben oder wissen, wer für die Straftaten verantwortlich ist. Hinweise nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz unter der Rufnummer 03581 468100 entgegen. (szo)

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Polizeibericht vom 12. April

Getrunken, gefahren, im Graben gelandet

Kubschütz. Die Hilfsbereitschaft eines Zeugen hat für einen VW-Fahrer jetzt drastische Folgen. Der 54-Jährige war am Mittwochvormittag auf der S 111 in Neupurschwitz in einen Graben gefahren. Zeugen informierten daraufhin die Polizei. Den Beamten gegenüber berief sich der Mann auf gesundheitliche Probleme, tatsächlich hatte er 1,22 Promille Alkohol im Blut. Im Nachhinein wurde bekannt, dass der Beschuldigte bereits in Wurschen mit seinem Wagen eine Leitplanke touchiert hatte. Im Besitz einer Fahrerlaubnis war der Mann schon seit Jahren nicht mehr.

Einbrecher laufengelassen

Radibor. Einiges schief gelaufen ist aus polizeilicher Sicht Dienstagmittag bei einem Fall, der sich in Radibor ereignet hat. Ein mutmaßlicher Einbrecher ist in einem Wohnhaus von einer Bewohnerin ertappt worden. Statt die Polizei zu rufen führte die Frau den Mann vor die Tür und ließ ihn gehen. In das Haus war der fremde Mann gelangt, weil der Schlüssel von außen in der Wohnungstür steckte. Die Ermittlungen hat die Polizei aufgenommen – die Wahrscheinlichkeit, den Täter nachträglich noch ermitteln zu können, ist verständlicherweise gering, sagt Polizeisprecher Thomas Knaup.

Zeugen zu einer Unfallflucht gesucht

Bischofswerda. Die Polizei sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich am späten Mittwochnachmittag in Bischofswerda ereignet hat. Ein 16-jähriger Kradfahrer befuhr gegen 17.15 Uhr die Kamenzer Straße in Richtung Stadtzentrum. Ein unbekanntes Fahrzeug kam aus der Adolf-König-Straße und nahm dem Jugendlichen offenbar die Vorfahrt. Dieser bremste und ein weiteres, unbekanntes Fahrzeug fuhr den bisherigen Angaben nach auf die Simson auf. Der 16-Jährige stürzte und verletzte sich leicht. Die Fahrer der beiden am Unfall beteiligten Autos kümmerten sich nicht darum und fuhren weiter. Der Verkehrsdienst des Polizeireviers Bautzen führt die weiteren Ermittlungen zu den Unfallfluchten und sucht Zeugen. Wer den Unfall gesehen hat oder die Kennzeichen der beiden beteiligten Fahrzeuge kennt, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt das Polizeirevier in Bautzen, Telefon 03591 356-0, entgegen.

Rote Ampel übersehen

Kamenz. Ein schwerer Unfall hat sich am Mittwoch auf der Kreuzung am Kamenzer Obi ereignet. Ein 54-Jähriger wollte gegen 12.55 Uhr mit seinem Opel aus Richtung Tankstelle kommend über die Kreuzung in Richtung Siedlungsweg. Dabei übersah er offensichtlich die rote Ampel und fuhr auf die Kreuzung. Dabei stieß er mit er mit dem Nissan einer 58-Jährigen zusammen, die auf der Nordstraße in Richtung Bernbruch unterwegs war. Die Fahrerin wurde dabei schwer verletzt und kam zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus. Beide Wagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf 5.000 Euro.

Neue Fahrerlaubnis nicht beantragt

Crostwitz. Ohne Fahrerlaubnis fahrend ist Donnerstagabend ein 64-Jähriger in Crostwitz. Der Mann war mit seinem Laguna Am Kirchberg unterwegs. Ihm war die Fahrerlaubnis entzogen worden, jedoch war die Sperrfrist herum. Was er nicht beachtet hat: Er hätte eine neue Erlaubnis beantragen müssen. So ist die Fahrt nun eine Straftat, und er wird sich dafür erneut verantworten müssen. Ein neuer Führerschein ist damit wohl vorerst wieder in weite Ferne gerückt.

Unfall auf der Autobahn

Leppersdorf. Ein Unfall hat sich an der Brückenbaustelle auf der A 4 nahe Leppersdorf ereignet. Hier hatte in der Baustellenausfahrt ein 37-Jähriger offenbar die Vorfahrt eines 50-Jährigen beim Auffahren auf die Richtungsfahrbahn Dresden nicht beachtet. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden an den beiden Volkswagen beträgt 10.000 Euro.

Dieb reißt sich los

Arnsdorf. An der Hand verletzt wurde ein Mitarbeiter eines Supermarktes an der Stolpener Straße von einem flüchtenden Dieb. Dieser hatte am Mittwochnachmittag von einem Aufsteller Waren genommen und anschließend versucht, ohne zu bezahlen den Kassenbereich zu verlassen. Als das Personal den mutmaßlichen Ladendieb ansprach, kam es zu einem Handgemenge. Der Langfinger konnte sich losreißen und fliehen. Bei der Suche in der näheren Umgebung konnte die Polizei leider niemanden mehr feststellen. Die Beute waren Alkohol und elektronische Kleinteile im Wert von 125 Euro. Mit der Auswertung der Videoaufnahmen zur Tat, auf denen auch ein mögliches Fluchtauto zu sehen ist, und den weiteren Ermittlungen befasst sich die Kriminalpolizei. Ein Kriminaltechniker sicherte zudem vor Ort Spuren, deren Auswertung noch aussteht.

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