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Operieren in einer neuen Zeitrechnung

MEDIZIN HEUTE: Eine Routineuntersuchung brachte den Befund. 

Die Operation fand im neuen Hybrid-Operationssaal statt, der mit einem schwenkbaren Röntgenapparat ausgestattet ist.
Die Operation fand im neuen Hybrid-Operationssaal statt, der mit einem schwenkbaren Röntgenapparat ausgestattet ist. © Foto: Karl-Ludwig Oberthür

Während einerUltraschalluntersuchung wurde entdeckt, dass die Hauptschlagader von Herrn W. aus Dresden in Höhe des Zwerchfells stark erweitert war. Etwa auf dieser Höhe gehen von der Aorta die Blutgefäße zur Versorgung der beiden Nieren, des Darms, der Milz und der Leber ab. Die Hauptschlagader hat normalerweise an dieser Stelle einen Durchmesser von zweieinhalb Zentimetern. Bei Herrn W. war sie auf das mehr als Doppelte erweitert. Ab fünf Zentimetern besteht Lebensgefahr. Die Schlagader kann platzen.

„Das Tückische ist, dass man nichts davon mitbekommt. Man kann gut damit leben. Die Aorta allerdings dehnt sich immer mehr bis sie platzt. Passiert das im Abschnitt der Hauptschlagader, verblutet man innerhalb von Minuten“, so Dr. Hans-Joachim Florek, Leiter der Gefäßchirurgie an den Helios Weißeritztal-Kliniken.

Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Bei dem 61-jährigen Dresdner wurde über die Leistengegend ein sogenannter Stent eingeführt. Das Drahtgeflecht, welches mit einem Kunststoffgewebe ausgekleidet ist, wird zu dem gedehnten Teil der Hauptschlagader geführt und kleidet die Blutbahn dort von innen aus. Platzt das Gefäß, kann kein Blut mehr austreten. Damit besteht kein Druck mehr im Aneurysmasack. Um die umliegenden Organe mit den angrenzenden Blutgefäßen zu versorgen, werden durch den großen Stent weitere kleine Stents gefädelt. Der Fachbegriff lautet Mehrfachfenestrierung.

Die Operation fand im neuen Hybrid-Operationssaal statt. Der Röntgenapparat in diesem Saal sitzt an einem riesigen Roboterarm, welcher sich um den Patienten herum bewegt und gestochen scharfe Bilder liefert. Der Vorteil für die Patienten liegt in einer schonenderen und kürzeren Behandlung mit einer geringeren Strahlenbelastung wie bisher.

„Es gibt nur einen Versuch, dann muss es passen“, sagt Florek. Der Gefäßspezialist ist bundesweit einer der besten Ärzte auf diesem Gebiet und belegte zum Beispiel im Ärzte-Ranking des Magazins Focus mehrfach vordere Plätze.

Herr W. hat die Operation gut überstanden, nach einer Woche konnte er die Klinik verlassen.