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Options Group Deutschland über die Arbeitswelt der Zukunft 

„In vielen Unternehmen wird die Zukunft schon erprobt“ sagt Top-Recruiter Jan Veder, Executive Director und Co-Head der Options Group Deutschland mit Standort in Frankfurt. 

Bild: StartupStockPhotos
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Er und sein Team arbeiten seit Jahren mit einem renommierten Karrierenetzwerk und einem großen Pool an Talenten, indem die Veränderungen durch die Digitalisierung schon jetzt deutlich spürbar sind. Der Karriereexperte hat uns verraten worauf es ankommt, um seine Karriere für die Zukunft zu planen.

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Wenn man noch viele Entscheidungen in seinem Berufsleben vor sich hat, kann es Sinn ergeben sich zunächst umfassend Gedanken darüber zu machen, ob man in 10 Jahren überhaupt noch einen solchen Job hat. Ein Blick in das Archiv der Wirtschaftszeitung Financial Times offenbart mit welcher Geschwindigkeit die Berichterstattung über künstliche Intelligenz und Automatisierung in der Finanzindustrie in den letzten Jahren zugenommen hat – von einem Artikel alle Monate, zu Wochenberichten und heutzutage einer News alle paar Tage. Große Teile des börslichen Handels werden zunehmend autonom durch Computer vorgenommen und auch erste Rechtsberatung ist automatisiert möglich. So hat ein Chatbot von Norton Rose Fulbright in Australien an seinem ersten Arbeitstag 1.000 Unterhaltungen mit potenziellen Kunden abgehalten und Dienstleistungen in Höhe von 15.000 australischen Dollar (9.623 €) für das Unternehmen erwirtschaftet.

Die Arbeitswelt wird sich stark verändern

In verschiedenen Studien wurde über die letzten Jahre versucht zu ermitteln, welche Auswirkung die zunehmende Digitalisierung auf die Arbeitswelt hat. Ein Bericht der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit hat sich Ende 2015 dabei umfassend mit den Gegebenheiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt befasst. Analytische und kognitive Nicht-Routine Aufgaben wie zum Beispiel Management oder Beratung sind noch am schwierigsten durch Computer ersetzbar. Wie lange auch bei den komplexeren kognitiven Prozessen das noch so bleiben wird, hat Google mit dem vollautomatisierten Telefonanruf durch den Google Digital Assistant bei einem Friseursalon um einen Termin zu buchen erst letzten Monat in Frage gestellt. Gleichwohl lässt sich zusammenfassend sagen, dass alle Berufe, welche einen hohen Anteil zwischenmenschlicher Interaktion erfordern bis auf weiteres nur schwer durch die Digitalisierung zu substituieren sind.

Für die deutsche Industrie und für unsere Gesellschaft bedeutet dies einen tiefgreifenden strukturellen Wandel. Auch die Finanzindustrie wird davon betroffen sein. Studien gehen davon aus, dass in einem zunehmenden Konsolidierungs- und Spezialisierungsprozesses in Deutschland im Jahre 2030 von aktuell fast 1.700 Banken noch ca. 300 Banken verbleiben. Zahlreiche Dienstleistungen werden erkennbar modularisiert und automatisiert. Bankenfremde Anbieter wie heute schon Apple, Google oder Alibaba werden mittelfristig Teile des Dienstleistungsprozesses übernehmen.

Wie plant man heutzutage eine Karriere am besten?

Headhunter Jan Veder und das Team von Options Group Deutschland sind hier erfahren und verschaffen Sicherheit. Denn die Mitarbeiter kennen jeweils die lokalen Herausforderungen und verfügen über mehrere Jahre Erfahrung. Die Spezialisierung liegt dabei im Finanzsektor, unter anderem in den Bereichen Investmentbanking, Alternative Investments, Asset Management, Aktien, Renten, Währungen, Rohstoffen, Risikomanagement und Informationstechnologie tätig und darüber hinaus Innovationsführer im Bereich neuer Technologien.

Herr Veder bei den schnellen Veränderungen kann man schon mal den Überblick verlieren und verunsichert sein, wie man seine Karriere ausrichten soll. Was raten Sie Talenten?

Jan Veder / Options Group Deutschland: Sich für einen disruptiven Wandel zu wappnen ist schwer. Die Veränderungen kommen ad-hoc und umfassend. Kurz gesagt, seien Sie „too good they can‘t ignore you“. Das Zitat stammt von dem U.S. amerikanischen Professor Cal Newport, womit er eine Strategie beschreibt, die wir alle schon bei erfolgreichen Karrieren beobachtet haben. Egal ob durch das Zufallsprinzip, „try and error“ oder nach einer längeren Beobachtungsphase, stets entscheiden sich erfolgreiche Personen für eine Vertiefung relevanter Erfahrungen und damit den Aufbau von „Karrierekapital“. Dies hilft ihnen mittelfristig dabei, mehr Möglichkeiten und mehr Kontrolle über ihre Karriereentscheidungen zu haben. Dies funktioniert natürlich nur mit der nötigen Initiative – Stichwort „lebenslanges Lernen“. Der Ausbau des Karrierekapitals und die Vertiefung des relevanten Themas führen in vielen Fällen zu Innovationen. Man beschäftigt sich dauerhaft mit „angrenzenden Möglichkeiten“ wodurch mittelfristig Innovationen entstehen können wie Steve Johnson in seinem Buch „Wo gute Ideen herkommen“ wunderbar darstellt.

Wenn man also heute zu entscheiden hat, welchen Karrierepfad man unter den Gesichtspunkten der Digitalisierung einschlagen soll, gibt es dazu keine einfache Antwort?

Jan Veder / Options Group Deutschland: Ganz richtig. Neben dem zu erwartenden Disruptionen durch die Technologie im Finanzbereich gibt es durch die demografische Entwicklung der alternden Arbeitnehmerschaft einen Gegeneffekt. Eine individuelle Betrachtung lohnt sich immer. So ist einer meiner ersten Fragen immer die nach dem übernächsten Karriereschritt, dem Karriereziel in 10 Jahren. In dem aktuellen Umfeld ist es von Vorteil die aktuellen Entwicklungen aufmerksam zu beobachten und seine Karriereentwicklung - den Aufbau des „Karrierekapitals“ von relevantem Wissen, Erfahrungen und individuellen Netzwerke - stets zu überprüfen.

Eins steht fest: Den disruptiven Wandel kann man nicht aufhalten, man kann ihm aber mit offenem Visier begegnen.