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Ortsbürgermeister will wieder kandidieren

Der Pethauer Andreas Nietsch hofft auf eine zweite Amtszeit. Andere Kollegen haben bereits ihren Abschied angekündigt.

Andreas Nietsch ist seit 2014 Ortsbürgermeister von Pethau und will das auch gerne bleiben. © Matthias Weber

Pethaus Ortsbürgermeister Andreas Nietsch will bei der anstehenden Kommunalwahl Ende Mai erneut für den Ortschaftsrat kandidieren und sich bei einem erneuten Einzug in das Gremium auch wieder zur Wahl des Ortschefs stellen. Der wird aus den Reihen der Ortschaftsräte bestimmt. "So eine gute Zusammenarbeit wie bei uns ist nicht überall zu finden", begründet Nietsch seine Entscheidung, erneut antreten zu wollen. Der Gärtnermeister ist seit 2014 der "erste Mann" von Zittaus Ortsteil Pethau. Zuvor hatte sein Vater, Johannes Nietsch, das Amt des Ortsbürgermeisters ausgeübt. Laut Andreas Nietsch wollen fast alle Mitglieder des jetzigen Pethauer Ortschaftsrates wieder antreten. 

Während der Pethauer Ortsbürgermeister auf eine weitere Amtszeit hofft, gibt es im Zittauer Ortsteil Hartau wahrscheinlich einen Wechsel. Der derzeitige Ortsbürgermeister Wolfgang Lehmann hat angekündigt, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidieren zu wollen. Lehmann wird im Dezember 70 und ist seit 18 Jahren Ortsbürgermeister von Hartau. Schon im vergangenen Jahr hatte sein Wittgendorfer Amtskollege Frank Härtelt angekündigt, ebenfalls die Aufgabe als Ortsbürgermeister in andere Hände legen zu wollen. Härtelt ist mit 20 Amtsjahren der Dienstälteste der insgesamt sieben Zittauer Ortsbürgermeister. Er wird im März 71. Seine erneute Kandidatur angekündigt haben der Hirschfelder Ortsbürgermeister Bernd Müller und der Eichgrabener Ortsbürgermeister Sven Ehrig. 

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Zeit für den Wiederaufbau

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Am 26. Mai werden neben den Ortschaftsräten auch die Stadt-, Gemeinde- und Kreisräte neu gewählt. Gleichzeitig wird das Europaparlament neu bestimmt und die Zittauer stimmen an diesem Tag auch über die Bewerbung als Kulturhauptstadt 2025 ab. 

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