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Ortschafträte ausgeladen

Lampertswalde hat sich gegen den Spielplatz entschieden. Die Brößnitzer nehmen das nicht hin.

© privat

Von Birgit Ulbricht

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Brößnitz. Ines Grimm hat dem Lampertswalder Gemeinderat ganz schön die Leviten gelesen. Die Brößnitzerin setzt sich seit Jahren dafür ein, dass in den kleinen Ort ein Spielplatz kommt. Doch das ist nur die Sache selbst. Richtig geärgert hat sie sich in der letzten Sitzung in Weißig am Raschütz. Darüber, dass der Gemeinderat die Ortsvertreter für die Hauptausschusssitzung am 8. März einfach per Mail ausgeladen hat.

Schlimmer noch: Es gebe nichts mehr zu besprechen, weil der Gemeinderat einen Spielplatz abgelehnt habe. In der Sitzung in Weißig bestätigt sich das auch. Die Gemeinderäte wollen mit den Brößnitzern nicht diskutieren. Doch die wollen nicht lockerlassen, pochen auf ihr Anhörungsrecht, fordern ein Gespräch „auf Augenhöhe“, so Ines Grimm. Sie wollte auch erklären, dass es doch nicht bei der Kostenschätzung von 35 000 Euro bleiben müsse. Doch auf diese Debatte ließ sich niemand ein. Die Gemeinde hält das einzige infrage kommende Grundstück an der Straße für ungünstig, es müsste komplett eingezäunt werden, so Hoffmann. Die Brößnitzer Initiatoren sehen das nicht ganz so, schließlich wolle man keinen Ballspielplatz, sondern einen Kletterparcours.

Bereits seit 2013 steht er auf der Wunschliste der Brößnitzer. Der Gemeinderat gab ursprünglich seinen Segen dazu. Doch finanzielle Engpässe zwangen die Gemeinde bald, das Projekt zu verschieben. Das ist bis heute so geblieben. Für den Gemeinderat ist das Thema durch. Die Brößnitzer fühlen sich zurückgesetzt und vor allem als Ortschafträte nicht richtig behandelt. Sie haben jetzt noch einmal an die Gemeindeverwaltung geschrieben und wollen mit dieser Antwort dann Beschwerde beim Kommunalamt einreichen.