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Ortschaftsräte in Dipps bleiben

Oberbürgermeister Peter hat einen Fusionsvorschlag gemacht. Doch dafür findet er keine Verbündeten.

© Symbolfoto: Egbert Kamprath

Von Franz Herz

Großes Glück kann so klein sein

Hellwach oder im lieblichen Schlummer zeigen sich die süßen Babys. In unserer Themenwelt Stars im Strampler gibt es den Nachwuchs zu sehen.

Dippoldiswalde. Oberbürgermeister Jens Peter (parteilos) verfolgt seinen Plan nicht weiter, die Ortschaftsräte in der Stadt zusammenzulegen und dabei um die Hälfte zu reduzieren. Er hat das Vorhaben mit den Ortsvorstehern diskutiert und auch im Hauptausschuss des Stadtrats. Dabei war die Meinung so einhellig gegen den Sparplan, dass Peter jetzt Abstand davon nimmt. Wenn er Unterstützung für seinen Plan gespürt hätte, hätte er diesen als nächsten Schritt dem Stadtrat vorgelegt, damit der entscheidet. Da er im Hauptausschuss aber mit seinem Vorhaben allein auf weiter Flur stand, wird er die Zusammenlegung der Ortschaftsräte gar nicht erst im Stadtrat zur Diskussion stellen, wie er sagt.

Der Bestand der Ortschaftsräte in Dippoldiswalde bleibt damit erst einmal gesichert. Ein anderer Effekt, den sich Peter von einer Zusammenlegung erhofft hat, bleibt aber auch aus. Peter hat mit einer Ersparnis von 24 560 Euro im Jahr kalkuliert. Durch einen Beschluss des Landtags steigen die Ausgaben vor allem für die Ortsvorsteher deutlich. Eine Erhöhung, die Dippoldiswalde nun voll aus seinen Mitteln tragen muss.

Der Stadtrat hat nun auf seiner Sitzung am Mittwoch, 7. November, nicht über das Thema zu entscheiden. Er beschäftigt sich aber erneut mit der Entschädigung der ehrenamtlichen Ortsvorsteher, die der Rat schon zweimal abgelehnt hat.

Stadtrat, 7. 11., 18 Uhr, Ratssaal Dippoldiswalde.