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Ortsvorsteher ehrt Engagement

Zwei Medingerinnen setzen sich seit Jahren mit viel Kraft für die Jüngsten ihrer Ortschaft ein.

Medingen. Medingens Ortsvorsteher René Edelmann hat vergangene Woche zum traditionellen Neujahrsempfang der Ottendorfer Ortschaft eingeladen. In einer geselligen Runde haben die circa 30 Gäste im Gasthof vor allem über das vergangene Jahr und zukünftige Projekte gesprochen. Und natürlich hat es sich der Ortsvorsteher auch diesmal nicht nehmen lassen, besonders engagierte Bürger auszuzeichnen und ihnen seinen Dank auszusprechen. Und dieser ging diesmal an zwei Frauen: Luisa Eisold und Marlies Wolf. Letztgenannte ist die Schulleiterin der Medinger „Sonnenblumenschule“. Seit ihrer Eröffnung leitet Marlies Wolf die Grundschule, die sich in den vergangenen Monaten über eine frisch sanierte Turnhalle und eine in Schuss gebrachte Außenanlage freuen konnte. „Jetzt fehlt nur noch die Schulbibliothek“, erklärt René Edelmann, der gleichzeitig hofft, dass diese spätestens 2019 fertiggestellt sein wird. Denn dann feiere die Medinger Grundschule ihr 15-jähriges Bestehen – und die engagierte Schulleiterin Marlies Wolf könnte sich kurz vor ihrem Renteneintritt über einen weiteren Höhepunk in ihrer jahrelangen Tätigkeit freuen. Gute Nachrichten gibt es indes zum Thema: Nach Angaben von Bauamtsleiter Andreas Jäpel liegt mittlerweile die Baugenehmigung für die Schulbibliothek vor.

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Und auch Luisa Eisold setzt sich genau wie Marlies Wolf für die Kleinsten der Ortschaft ein. Denn die junge Mutter ist Vorsitzende des Elternbeirates der Medinger Kita „Zwergenland“. In den vergangenen Wochen forderte die Mutter im Rahmen vieler Gespräche und Gemeinderatssitzungen vor allem von den Verwaltungsmitarbeitern mehr Transparenz und Antworten. Antworten darauf, wie es mit den Kitas in Ottendorf künftig weitergehen soll. Diverse Kündigungen sowie die Erhöhung der Elternbeiträge hatten für viel Unmut gesorgt. „Bei der derzeitig angespannten Situation bekommt man oft das Gefühl, gegen Mauern zu laufen. Umso überraschter und erfreuter war ich, als ich beim Neujahrsempfang das Dankeschön mit den persönlichen Worten bekam. Es macht stolz, gibt Hoffnung und Mut, weiter zu kämpfen für die wichtigsten Einwohner von Medingen, unsere Kinder“, erklärt Luisa Eisold kurz nach dem Neujahrsempfang gegenüber der Sächsischen Zeitung. (ste)