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Ost-West-Forum Gödelitz wird 20

Zur Jubiläums-Veranstaltung am 17. November gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema Toleranz mit Frank Richter.

Der Bürgerverein ost-west-forum Gut Gödelitz veranstaltet seit 1998 monatliche öffentlichen Samstagabende mit Vortrag, Diskussion und anschließenden Gesprächen beim traditionellen Empfang im Gutshaus. Außerdem Kunstausstellungen, sowie die literarisch-musikalischen Programme, die Biografiegespräche und die Werte-Akademie. Ziel ist es Kenntnisse und Verstehen über das Wesen und die Funktionsweise des sozialen demokratischen Rechtsstaates zu vermitteln. „Eng damit verbunden war und bleibt das Ziel, das Zusammenwachsen zwischen Ost- und Westdeutschland wie auch zwischen Ost- und Westeuropa zu fördern und dazu beizutragen, den inneren und äußeren Frieden in Deutschland, Europa und der Welt zu bewahren.“ Voraussetzung dafür ist das Verständnis für die jeweils andere historische Entwicklung, für die unterschiedlichen Biografien, für die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Probleme und die damit verbundenen Interessenlagen.

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums wird am 17. November 18 im kleinen Saal der Alten Schäferei durch Axel Schmidt-Gödelitz, den Gründer und Vorstandsvorsitzenden, die Ausstellung des Berliner Fotografen und langjährigen Vereinsmitgliedes Rudolf Leppin eröffnet. Gezeigt werden Aufnahmen vom Wirken des Vereins in Gödelitz. Außerdem werden eine Broschüre und eine DVD zum Wirken des Vereins vorgestellt und zum Kauf angeboten. 18.30 Uhr findet im großen Saal der Alten Schäferei eine Podiumsdiskussion zum Thema Toleranz Darüber diskutieren zunächst die Vorstandsmitglieder des Vereins Astrid von Friesen, Adina Rieckmann, Axel Schmidt-Gödelitz und Prof. Wendelin Szalai aus der Sicht ihrer jeweiligen biografischen Prägungen und Erfahrungen. Anschließend können sich die Zuhörer an der Diskussion beteiligen. Die Gesprächsleitung liegt in der Hand des bekannten Theologen und Politikers Frank Richter. Um Anmeldung wird unter Telefon 034325 20434, 20306 bzw. per E-Mail [email protected] gebeten.

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Die nächste Veranstaltung findet am 1. Dezember statt. Dann spricht Prof. Dr. Wolfgang Huber, Bischof a. D., zum Thema „Ethik wichtiger als Religion?“(SZ/ul)