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Osterbotschaft - Sächsischer Bischof mahnt zum Frieden

„Wer sein Leben von Ostern her lebt, verweigert sich der Logik der Gewalt und des Vorrangs der eigenen Interessen“, mahnte Landesbischof Jochen Bohl am Ostersonntag bei einem Gottesdienst im Vogtland.

Hirschfeld/Dresden. Sachsens evangelischer Landesbischof Jochen Bohl hat in seiner Osterbotschaft zum Frieden aufgerufen - in den aktuellen Krisenherden ebenso wie in Deutschland. „Wer sein Leben von Ostern her lebt, verweigert sich der Logik der Gewalt und des Vorrangs der eigenen Interessen“, mahnte er am Ostersonntag bei einem Gottesdienst in Hirschfeld (Vogtland). „Die Botschaft gilt jedem Menschen, an welchem Ort auch immer.“ Sie gelte für die in der Ukraine, die um die Zukunft bangten und den Zerfall ihres Staates befürchteten, „aber auch den verblendeten Nationalisten, die davon reden, man müsse „die russische Erde“ sammeln und sei es mit Gewalt“.

Der Bischof nannte als Adressaten ebenso die „machtversessenen Fanatiker“ in den kriegführenden Lagern Syriens, und die viel zu vielen Menschen in Israel und Palästina, die seit mehr als 100 Jahren auf Stärke setzten und so Versöhnung verhinderten. „Der Ruf zum Frieden gilt aber auch unserem Land“, mahnte Bohl mit Verweis auf vernachlässigte und misshandelte Kinder, Randale bei Fußballspielen oder „den Mächtigen, die sich stark wähnen und ihre Interessen bedenkenlos-gierig durchsetzen.“ (dpa)

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