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Ostrau unterstützt Blasmusikfestival

Mit etwas mehr als 19 000 Euro unterstützt die Kommune die Vereine. Die müssen dafür einen Antrag stellen.

© DA-Archiv

Von Sylvia Jentzsch

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Winterdorf geht in die Verlängerung

Die Stadtwerke Döbeln haben den Wunsch der Fans erkannt und verlängern das Winterdorf mit überdachter Eisbahn und beheiztem Hüttengaudi-Festzelt bis 22.12.

Ostrau. Geld bekommen die Original Jahnataler Blasmusikanten, die am 28./29 April das sechste Blasmusikfestival organisieren. Diese Veranstaltung ist über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Der Verein erhält 1 100 Euro. Auch das Kartoffelfest, das in diesem Jahr zum 20. Mal organisiert wird, soll etwas Besonderes werden. Die Kommune stellt dafür 2 500 Euro zur Verfügung. „Das wird aber nicht reichen. Wir sind sowohl beim Blasmusikfestival als auch beim Kartoffelfest auf Spenden angewiesen“, so Bürgermeister Dirk Schilling (CDU).

Die höchste Unterstützung bekommt der Kiebitzer Sportverein mit 10 000 Euro. „Das Dach des Vereinsheimes muss dringend erneuert werden“, erklärt Schilling. Das günstigste Kostenangebot liege bei 16 000 Euro. Der Verein hatte überlegt, eventuell eine Fotovoltaikanlage auf das Dach zu bauen. Doch das lässt die Statik nicht zu. Die schattige Lage ist für eine solche Anlage ebenfalls nicht geeignet.

Die Schrebitzer Carnevalisten wollen an ihrem Vereinshaus den Außenputz sanieren. Das kostet etwa 5 000 Euro. Die Gemeinderäte gewährten einen Zuschuss von 1 900 Euro. Wie die Sanierung des Ballsaales des Wilden Mannes vorangegangen ist, davon konnten sich die Gemeinderatsmitglieder zum Neujahrsempfang überzeugen. Doch es muss auch noch viel erledigt werden. Deshalb unterstützt die Kommune die Vorhaben des Vereins Kulturdenkmal Gasthof Wilder Mann mit 3 000 Euro.

Kleine Summen gehen an den Feuerwehrverein Ostrau mit 100 Euro für die Betreuung der Alterskameraden, den Hundesportverein, der seinen Zaun reparieren muss, und den Rassekaninchenzuchtverein, der das Geld für die Organisation des Frühlingsfestes im Tierheim und eine Ausstellung benötigt.

Gemeinderätin Regina Hlozek fragte nach, wie die wirtschaftliche Kontrolle durch die Gemeinde aussieht. „Die Vereine erhalten von der Gemeinde einen Zuwendungsbescheid und müssen über die Verwendung des Geldes am Jahresende Rechenschaft ablegen. Auch Angebote sind bei größeren Bauvorhaben einzuholen“, so Dirk Schilling. Geregelt werde alles in der Vereinsförderrichtlinie.