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Döbeln

Ostraus jüngste Bürger

Die Gemeinde setzt auf die Unterstützung von Familien. Davon profitieren auch die Eltern von Henry aus Kiebitz.

Franziska und Benjamin Dinor mit ihrem vier Monate altem Henry aus Kiebitz beim Babyempfang in Ostrau.
Franziska und Benjamin Dinor mit ihrem vier Monate altem Henry aus Kiebitz beim Babyempfang in Ostrau. © Dietmar Thomas

Von Erik-Holm Langhof

Ostrau. Vier Monate ist der kleine Henry nun schon in den Armen der beiden Eltern. Am 4. September 2019 kam er um 12.55 Uhr auf die Welt und ist der Liebling von Franziska und Benjamin Dinor aus Kiebitz. Am Mittwoch wurde er nun als einer von 24 Kindern beim diesjährigen Babyempfang in der Kindertagesstätte „Jahnataler Wiesenstrolche“ durch den Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) als neuer Bürger der Gemeinde begrüßt.

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Zum Auftakt der Veranstaltung beglückwünschte das Oberhaupt Ostraus die Eltern und wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft. Es sei immer wieder der schönste Termin im Jahr, wie er sagt. „Ich freue mich sehr, 24 neue Erdenbürger in Ostrau begrüßen zu dürfen“, so Schilling. Nach den Zahlen bleibe die Geburtenrate somit konstant und der Schnitt liege bei etwa 25 Kindern im Jahr. Vergangenes Jahr lag die Zahl nur bei 23.

 „Es ist immer erfreulich, Zuwachs in die Gemeinde zu bekommen“, sagte der Bürgermeister. Auch deshalb wollen die Verwaltung und der Rat alles tun, um Eltern zu entlasten und gute Bedingungen zu schaffen. So nennt Schilling unter anderem die Sanierung der Kindertagesstätte in Kiebitz als großen Erfolg. „Wir haben dort 30 neue Kitaplätze geschaffen, die es Eltern ermöglicht, mit ihrem Kind in Kiebitz zu bleiben und nicht zwingend nach Ostrau kommen zu müssen“, erklärte Dirk Schilling.

Sehr erfreulich auch für Familie Dinor. Ihr Henry soll ab September mit einem Jahr in die Kinderkrippe in Kiebitz gehen. Die Eltern haben sich im Ortsteil von Ostrau ein Haus gebaut und planen auch in den kommenden Jahren in der Region zu bleiben. Die nahegelegene Kita ist somit ein großer Vorteil, den beide sehr schätzen. „Insgesamt haben wir den Eindruck, dass die Gemeinde sehr viel für junge Eltern macht“, sagte Franziska Dinor. Diese Meinung teilen an dem Tag auch andere Eltern.

Der Bürgermeister freut sich und will die Arbeit für Familien auch in den kommenden Jahren beibehalten. Zur Geburt erhielten alle Mütter und Väter ein Dankesschreiben mit einem passenden Baby-Buch. Zum Empfang am Mittwoch kam dann noch eine Tüte Hygiene- und Pflegeartikel dazu. Die Sparkasse sponserte zusätzlich 100 Euro.

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