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Dresden

Palaissommer startet neue Filmreihe

Mit einem handverlesenen Kinoprogramm startet Jörg Polenz in die zehnte Saison seines Open-Airs im Palaispark.

Veranstalter Jörg Polenz macht sich und seinen Gästen ein Geschenk.
Veranstalter Jörg Polenz macht sich und seinen Gästen ein Geschenk. © Marion Doering

Eigentlich hat er es sich selbst gemacht, das Geschenk zum Zehnjährigen des Palaissommers. Denn Veranstalter Jörg Polenz ist ein großer Filmfan und träumt schon lange von einer eigenen Filmreihe. Die startet nun mit dem Programm des Open-Airs im Park des Japanischen Palais an der Elbe, und Polenz lädt dazu alle Dresdner und Gäste der Stadt ein – wie jedes Jahr eintrittsfrei. Auf Picknickdecken und in Liegestühlen lungern, Konzerte hören, Hörspielen lauschen – dazu gesellen sich nun 23 Filme, darunter der Spielfilm „Finsterworld“, der Science-Fiction-Streifen Iron Sky, das Drama „Das Mädchen mit den Perlenohrringen“, die Komödie „Gegen den Strom“ und die Dokumentation „Das Salz der Erde“.

„Wir haben extra Kinostühle angeschafft, 100 Liegestühle mit Armlehne und Getränkehalter“, erzählt Jörg Polenz. Schon früher hatte es unter dem Titel „Filmnacht.analog“ der eine oder andere Film ins Palais-Programm geschafft. Allerdings sprach das Angebot eher ausgemachte Filmfreaks mit Faible für Kunstfilme und Filmgeschichte an. Nun dürfte mit der handverlesenen Auswahl der Geschmack eines breiteren Publikums getroffen sein.

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Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Zehn Jahre Palaissommer, der Anlass lässt auch die Organisatoren Bilanz ziehen. Vor allem wirtschaftlich war die Sommerveranstaltung von Anfang an ein Wagnis. Öffentliche Förderung gibt es schon lange nicht mehr. Polenz und Team bauen auf Sponsoren, Unterstützer und allabendliche Spender. Letztere haben sich vom Jahr 2017 auf 2018 verdoppelt, sagt der Initiator. Im Schnitt zwei Euro werfe inzwischen jeder Besucher in eine der Spendenboxen an den Ein- und Ausgängen des Geländes. Außerdem können Palaissommerfans Freunde des Festivals werden, indem sie für mindestens ein Jahr Beitrag zahlen: Vier Euro pro Monat kostet eine normale Freundschaft, für zwei Euro bekommen Schüler und Studenten eine ermäßigte. Wer ein „Bester Freund“ werden will, überweist jeden Monat acht Euro. Dafür zahlen Freunde an den Gastroständen einen ermäßigten Preis und erhalten Vergünstigungen beim Ausleihen von Liegestühlen.

„Bisher haben wir 25 Freunde, im nächsten Jahr wollen wir 10 000 haben“, schreibt sich Polenz auf die Fahne. Ein immenses Vorhaben, das seiner Ansicht nach erst die nötigen Kräfte frei setzt, die es braucht, um das Ziel zu erreichen. 


Palaissommer
1. bis 25. August, 19. Juli bis 25. August.
Programm ab 13. Juli online: www.palaissommer.de