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Sport

Paralympics-Siegerin fährt für guten Zweck

Die Dresdnerin Christiane Reppe sammelt 1.610 Euro in 30 Minuten ein. Es ist in der Corona-Krise bereits ihr zweites soziale Engagement.

Christiane Reppe feierte 2016 ihren größten Erfolg. Sie wurde Paralympics-Siegerin im Handbike. Mittlerweile ist die Dresdnerin auf Para-Triathlon umgestiegen.
Christiane Reppe feierte 2016 ihren größten Erfolg. Sie wurde Paralympics-Siegerin im Handbike. Mittlerweile ist die Dresdnerin auf Para-Triathlon umgestiegen. © dpa/Jens Büttner

Dresden. Die Paralympics-Siegerin Christiane Reppe aus Dresden hat für ihren Verein eine stolze Spendensumme erkämpft. Die 32-jährige Goldmedaillengewinnerin von Rio zählt zu sechs auserwählten Athleten der Deutschen Triathlon-Union (DTU), die im Rahmen einer Spendenaktion für den guten Zweck antreten. Die Zürich-Versicherung, Hauptsponsor der DTU, hat dafür jeweils 100 Euro Prämie pro zurückgelegtem Kilometer ausgelobt. Als Zeitvorgabe wurden jeweils 30 Minuten anberaumt. 

Am Dienstagabend trat Reppe in ihrer Wohnung an. Ihr Handbike lag dabei auf einer Trainingsrolle auf - eine Art Laufband für Räder. Reppe schaffte in der vorgegebenen Zeit 16,1 Kilometer - trieb ihr Handbike also mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 32,2 km/h an. Damit müsste der DTU-Hauptsponsor für den abendlichen Auftritt immerhin 1.610 Euro zahlen, hat den Betrag dann sogar kurzerhand auf 1.700 Euro aufgerundet. Die Summe kommt Reppes Verein zugute, dem niedersächsischen Klub GC Nendorf. 

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Die Live-Übertragung auf dem Instagram-Account von Reppe verfolgten knapp 300 Menschen. Eine Kopplung mit dem Kanal der DTU scheiterte aus technischen Gründen. Das hätte die Reichweite noch erheblich vergrößert. 

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Reppe hat damit während der Corona-Pandemie bereits zum zweiten Mal ihr soziales Engagement gezeigt. Die Dresdner Handicap-Sportlerin des Jahres 2019 hatte ihre mit der Ehrung verbundene Prämie in Höhe von 1.000 Euro an die Freiwillige Stadtteil-Feuerwehr Dresden-Bühlau gespendet

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