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Parkkonzept für Schillerplatz kommt erst 2019

Seit Jahren soll es einen neuen Plan für den Schillerplatz geben. Jetzt gibt es noch mehr Diskussionsbedarf.

Von Julia Vollmer

Anwohner, Händler und Gäste müssen Geduld haben. Das Parkkonzept für den Schillerplatz wird erst im ersten Quartal 2019 kommen, so die Stadtverwaltung. Die geplanten Parkplatzvarianten für den Platz am Blauen Wunder sollen in ein Bebauungsplanverfahren einfließen. Die Varianten für den Parkplatz werden derzeit mit der Denkmalbehörde und der Umweltbehörde untersucht und abgestimmt, so Anke Hoffmann aus dem Presseamt. Wenn diese Abstimmung abgeschlossen ist, sollen der Bebauungsplan mit den Anwohnern besprochen und das Parkraumkonzept vorgestellt werden. Der Bebauungsplan wird erst dem Bauausschuss vorgelegt, wenn die Phase der Bürgerbeteiligung vorbei ist und die Anregungen und Hinweise eingearbeitet sind.

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Die Sächsische Zeitung kennt schon erste Details der Parkplatzvarianten: Es sollen mehr Stellplätze geschaffen werden. Bei der ersten Version der Planung wird der Elberadweg leicht in Richtung Elbe versetzt. Das Parken unter der Brücke und am Ufer soll für Autos verboten werden. „Dafür werden über 100 zusätzliche Fahrradstellplätze vor dem Schillergarten und unter der Brücke geschaffen“, so das Stadtplanungsamt. In Variante 2 wird der Radweg etwas stärker in Richtung Elbe versetzt. Auch hier dürfen Autos nicht mehr unter der Brücke und am Ufer parken, dafür werden aber etwa 20 Stellplätze direkt vor dem Schillergarten geschaffen und etwa 40 zusätzliche Fahrradstellplätze.

Auf die Frage, warum am Elbufer plötzlich Parkplätze entstehen können, obwohl argumentiert wurde, das sei ein Naturschutzgebiet, antwortete die Stadt Dresden im Sommer ausweichend. „Der verkehrsplanerische Vorschlag, der jetzt auf dem Tisch liegt, wird mit dem Umweltamt abgestimmt“, sagte Doris Oser, persönliche Referentin von Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne). Jahrelang hieß es, am Elbufer könnten keine Stellflächen für Autos entstehen, da das Gebiet Fläche des Freistaates sei.

Nun warten Anwohner und Händler des Schillerplatzes sehnsüchtig auf eine Lösung. Aktuell beklagen sie, dass es nicht ausreichend Stellplätze im Umfeld gibt.