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Parkschule bekommt zusätzlichen Flügel

Derzeit entsteht ein Verbindungsbau an der Parkschule. Daran soll sich dann der Neubau anschließen. © Foto: Rafael Sampedro

Der Zittauer Stadtrat hat grünes Licht für die Erweiterung gegeben. Die ist auch dringend notwendig.

Die Parkschule in Zittau soll durch einen Neubau erweitert werden. Das beschloss der Stadtrat am Donnerstagabend. Er vergab die entsprechenden Planungsleistungen für das Gebäude und die technische Ausrüstung an mehrere Ingenieurbüros. Der Anbau ist aus Sicht der Stadtverwaltung dringend notwendig, da die Schülerzahlen anhaltend hoch sind. Die vorhandenen Schulgebäude sind bereits voll ausgelastet. Deshalb soll nun der schon vor zwei Jahren andiskutierte Erweiterungsbau an der Parkschule errichtet werden. Er wird quer zum bisherigen, denkmalgeschützten Schulgebäude, entlang der Max-Müller-Straße entstehen. Es handelt sich bei dem Vorhaben um den ersten Neubau nach dem Mauerfall in Verantwortung der Stadt Zittau. Und der kostet richtig viel Geld: Insgesamt rund 2,4 Millionen Euro sind für den Erweiterungsbau der Parkschule vorgesehen. Davon sollen 40 Prozent über Fördermittel finanziert werden. bis Ende August 2019 muss der Fördermittelantrag eingereicht werden.

In dem neuen Gebäudetrakt soll ein dritter Klassenzug untergebracht werden, wie der amtierende Baudezernent Ralph Höhne in der Stadtratssitzung erklärte. In dem bisherigen historischen Gebäude werden zwei Klassenzüge unterrichtet. In den Zittauer Oberschulen sind im laufenden Schuljahr neun Klassenzüge untergebracht. Auch nächstes Schuljahr rechnet die Stadt damit, dass acht oder sogar neun Züge gebildet werden müssen, weist Hauptamtsleiter Thomas Mauermann hin. Auch wenn der Landkreis momentan keinen aktuellen Schulnetzplan habe, so Mauermann weiter, zeigen die Zahlen der heute Neugeborenen, dass Zittau einen zusätzlichen Klassenzug braucht, um die künftigen Schülerzahlen bewältigen zu können. 

Vonseiten der Linken ist auch die Modernisierung der Burgteichschule ins Spiel gebracht worden. Dafür müsste aber ein neuer Planungsauftrag ausgelöst werden, argumentierte die Verwaltung dagegen.