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Bischofswerda

Partnerschaft erfolgreich gestartet

Das Bischofswerdaer Goethe-Gymnasium arbeitet jetzt mit einer Schule in St. Petersburg zusammen. Der Auftakt war klangvoll.

Das Bischofswerdaer Goethe-Gymnasium. © Archivfoto: Thorsten Eckert

Bischofswerda. Schüler aus Bischofswerda und St. Petersburg werden sich künftig zweimal im Jahr gegenseitig besuchen. Der Schüleraustausch ist Teil eines Partnerschaftsvertrages, den Bodo Lehnig, Leiter des Goethe-Gymnasiums Bischofswerda, und der Direktor der Schostakowitschschule in St. Petersburg kürzlich in der russischen Stadt unterzeichneten. Zehn bis 15 Schüler werden jeweils einmal im Jahr in die Partnerschule fahren, sagte Bodo Lehnig der SZ. Einbezogen in diesen Austausch werden auch die Lehrer – seitens der Bischofswerdaer Schule vor allem die Russischlehrer, aber auch weitere Pädagogen.

Zur Unterzeichnung des Vertrages waren zehn Bischofswerdaer Schüler in St. Petersburg. Sie haben hier erweiterten Musikunterricht und erlernen an der Goetheschule ein Instrument. In Petersburg traten sie im Rahmen eines Schostakowitsch-Festivals auf. Die Gäste aus Bischofswerda trafen auf große Offenheit, berichtet Bodo Lehnig. „Es gibt in St. Petersburg den Willen zu dieser Schulpartnerschaft.“ So überlege der dortige Schulleiter, künftig auch Deutschunterricht anzubieten. Er selbst will als Mathematiklehrer bei einem Besuch am Goethe-Gymnasium eine Unterrichtsstunde halten – auf Russisch.

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Beide Schulen haben ähnliche Profile – Musik und Sport, wobei die Petersburger aufs Schwimmen spezialisiert sind. An der Schule gibt es eine eigene Schwimmhalle. Der Austausch werde sich deshalb vor allem auf die musikalischen Klassen konzentrieren, sagte Bodo Lehnig. Die Schulpartnerschaft soll vor allem beitragen, andere Kulturen kennen und respektieren zu lernen. Für das Goethe-Gymnasium ist es nicht die einzige Partnerschaft. Es ist zugleich Teil eines Netzwerkes von drei deutschen und vier polnischen Schulen, die gemeinsam den Austausch unter Schülern und Lehrern pflegen. (SZ/ir)