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Meißen

Patientendaten im Wahlkampf verwendet

Ein Meißner FDP-Stadtrat sieht das als Missbrauch an und beschwert sich.

Wahlplakat von Jürgen Hampf in Meißen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Der Meißner Arzt Jürgen Hampf, der für die Intitiative "Bürger für Meißen - Meißen kann mehr" am 26. Mai bei den Wahlen zum Stadtrat antritt, hat offenkundig Patienten angeschrieben, um für seine Kandidatur zu werben.

Martin Bahrmann, Stadtrat der FDP, veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite ein zerrissenes Schreiben des Arztes mit folgendem Wortlaut:  "Sehr geehrte/r … hiermit bitte ich Sie um Ihre Stimme zur Stadtratswahl. Ich möchte mein Engagement für meine Heimatstadt Meißen künftig im Stadtrat einbringen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung Jürgen Hampf."

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Bahrmann sieht darin einen Missbrauch von Patientendaten. (SZ)

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