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Pegida-Kandidatin entschuldigt sich

Das Bündnis ist am Montagabend zum 27. Mal auf die Straße gegangen. Bei der obligatorischen Kundgebung reagierte OB-Kandidatin Tatjana Festerling auf den Vorwurf, gegen Minderheiten zu hetzen.

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© Symbolbild: Robert Michael

Dresden. Neue Woche, gleiches Bild: in Dresden haben am Montagabend erneut die Anhänger von Pegida demonstriert.

Etwa 3 000 Menschen sind laut Polizei dem Aufruf der „Islamkritiker“ gefolgt. Seit Wochen stagniert damit die Teilnehmerzahl auf diesem Niveau. Eine Gegendemonstration gab es erneut nicht.

Bei der Kundgebung auf dem Schloßplatz meldete sich auch Tatjana Festerling zu Wort. Die Pegida-OB-Kandidatin reagierte auf Vorwürfe, sie würde gegen Minderheiten hetzen und sei eine Schwulenhasserin. Festerling sagte: „Ich entschuldige mich bei allen Menschen, die ich mit meinen Worten verletzt habe.“ Kurz darauf warf sie OB-Kandidat Dirk Hilbert sein Motto vor, „Dresden zu einer Vorzeigestadt bei der Integration von Asylbewerbern zu machen“. Resultat: Buhrufe und Volksverräter-Chöre. Festerling forderte Bürgerbegehren zur Asylpolitik.

27. Pegida-Demo in Dresden

Unterdessen tauchte auf Facebook ein Foto auf, das den Pegida-Mitorganisator Siegfried Däbritz mit dem NPD-Bundesvorsitzenden Franz und dem Ex-NPD-Landtagsabgeordneten Schimmer vor der Dresdner Synagoge zeigt. „Rechte Allianz in Sachsen – NPD und Pegida nähern sich an“ , schrieb das Nachrichtenportal tagesspiegel.de dazu. (SZ)

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