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Pegida-Kritiker auf Scharfenberg

Beim Kamingespräch am Freitag ist der Dichter Durs Grünbein als Redner und Vorleser zu Gast.

© Juergen Loesel / loesel-photogra

Klipphausen. Als Kleinbürger, der auf die Straße gehe, weil er sein Revier verteidigen wolle. So umschrieb der in Dresden geborene Dichter Durs Grünbein 2016 die Teilnehmer der Pegida-Demonstrationen. Diese würden immer irgendeine Bedrohung finden. Vorzugsweise komme sie von den Fremdstämmigen, Andersfarbigen und Andersgläubigen, so der heute 56-Jährige. Sein Aufsatz in der Wochenzeitung Die Zeit unter der Überschrift „Das Volk, dieses Monster“ erzeugte vor zwei Jahre ein bundesweites Medienecho.

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Am Freitag wird Grünbein, ab 19 Uhr, zum diesjährigen Kamingespräch auf Schloss Scharfenberg als Redner und Vorleser zu Gast sein. Die Reihe ist bekannt für ihre hochkarätigen Gäste. Erst jüngst hatte der Dichter erneut für Aufsehen gesorgt, als er sich mit dem Dresdner Schriftsteller Uwe Tellkamp ein Streitgespräch lieferte. (SZ/pa)