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Pegida kündigt Kundgebung in der Flutrinne an

Die Altstadt ist nicht genug: Die Pegida-Organisatoren planen eine Großkundgebung in Dresden, zu der sie nach SZ-Informationen eine fünfstellige Besucherzahl erwarten.

© dpa

Dresden. Die Altstadt ist ihnen nicht länger genug. Die Pegida-Organisatoren planen eine Großkundgebung in der Dresdner Flutrinne, zu der sie nach SZ-Informationen eine fünfstellige Besucherzahl erwarten. Die Veranstaltung soll am 23. oder 30. März stattfinden, wie Lutz Bachmann gestern in Dresden ankündigte. Zu dieser Kundgebung solle auch der OB-Kandidat der Pegida präsentiert werden, so Bachmann.

Zum 18. „Abendspaziergang“ fanden sich nach Polizeiangaben rund 6500 Pegida-Anhänger ein.
Zum 18. „Abendspaziergang“ fanden sich nach Polizeiangaben rund 6500 Pegida-Anhänger ein. © dpa
Pegida-Gegner am Montagabend auf dem Theaterplatz vor der Semperoper.
Pegida-Gegner am Montagabend auf dem Theaterplatz vor der Semperoper. © dpa

Zu ihrem inzwischen 18. „Abendspaziergang“ fanden sich gestern nach Polizeiangaben rund 6 500 Pegida-Anhänger auf dem Dresdner Altmarkt ein. Von dort aus liefen sie ihre Runde durch die Altstadt.

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Erneut wurden in den Reden Grüne, Linke und die Presse angegriffen. Ab kommender Woche sollen auch Pegida-Anhänger die Möglichkeit bekommen, selbst Redebeiträge einzureichen, wie Bachmann sagte. Außerdem plane man dann eine „Spaziergängerzählung“. Dabei soll jeder Teilnehmer eine Münze in eine Sammelbox werfen, deren Inhalt dann von einem Anwalt ausgezählt werde. Zuletzt hatte Pegida die offiziell gemeldeten Teilnehmerzahlen an ihren Veranstaltungen bezweifelt. Gestern setzten die Organisatoren daher bereits eine Drohne zur Zählung ein.

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Auch Gegenveranstaltungen zu Pegida waren gestern in Dresden angemeldet. Mehrere Bündnisse hatten zu einem Marsch vom Bahnhof Mitte zum Theaterplatz am späten Nachmittag aufgerufen. Rund 450 Menschen schlossen sich laut Polizei dem Zug an. Auf dem Platz folgte eine Kundgebung unter dem Motto „Für gleiche Rechte und ein ebenbürtiges Leben“. (SZ)