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Pegida plant europaweiten Aktionstag

Pegida und andere rechtspopulistische Bewegungen planen erstmals einen europaweiten Aktionstag. Unbekannte warfen am Montagabend Steine auf Pegida-Gegner.

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© dpa

Dresden. Pegida und andere rechte Bewegungen planen am 6. Februar 2016 erstmals einen europaweiten Aktionstag. Das kündigte Tommy Robinson, Gründer der als rechtspopulistisch eingestuften „English Defence League“, am Montagabend in Dresden an.

„Dresden und Deutschland ist eine Inspiration für die ganze Bewegung“, sagte Robinson in seiner Rede bei der Pegida-Demonstration. Er sprach von einer „Vereinigung zur Rettung Europas“. Robinson bezeichnete den „Islam“ als Ideologie. Es seien bereits Tausende Dschihadisten in Europa, die Terroranschläge planten.

Pegida-Chef Lutz Bachmann sagte zuvor, es könne nicht sein, dass deutsche Soldaten wieder in den Krieg zögen, während viele junge Männer, er meinte Flüchtlinge, hier „herumsitzen und Kaffee trinken“. Deutsche Grenzen gelte es zu sichern.

Nach Angaben der Studentengruppe „Durchgezählt“ nahmen bis zu 4 500 Menschen im Dauerregen an der Demo am Theaterplatz teil, begleitet vom Protest einiger Dutzend Gegendemonstranten von „Genervte Einwohner protestieren gegen Intoleranz Dresdner Außenseiter“ (Gepida).

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Bei der Gepida-Demo kam es gegen 20.25 Uhr zu einem Zwischenfall. Wie die Polizei am Montagabend mitteilte, warfen Unbekannte von der Brühlschen Terrasse zwei Steine in Richtung der Pegida-Gegner. Ein Stein traf den gespannten Regenschirm einer Frau, ein zweiter Stein fiel auf die Frontscheibe des mitfahrenden Lautsprecherwagens. Die Frau blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Sachschaden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Insgesamt war die Polizei mit 393 Beamten im Einsatz. (lex/szo)