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Pegida plant Massenprotest am Ostermontag

Montagabend kamen mehrere Tausend Anhänger bei der Kundgebung von Pegida in der Innenstadt zusammen. Die Polizei sprach von 7 700 Teilnehmern.

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© Ronald Bonß

Dresden. Die asylkritische Bürgerbewegung Pegida hat für Ostermontag eine Großkundgebung angekündigt. Das teilte gestern die Stadt Dresden mit. Demnach rechnen die Veranstalter mit 25 000 bis 30 000 Teilnehmern. Dazu werde es heute ein „erstes Kooperationsgespräch“ zwischen der Stadtverwaltung und Pegida geben, hieß es. Geplant sei der Aufbau einer mobilen Bühne sowie einer Videoleinwand mit Kran.

Spekuliert wird noch über die Redner. Nach einem Bericht der Bild-Zeitung ist dafür der Chef der niederländischen Freiheitspartei, Geert Wilders, im Gespräch. Der 51-Jährige ist einer der bekanntesten Islamkritiker Europas. Als weitere Kandidaten nannte das Blatt Marine Le Pen, Parteichefin der rechten Front National aus Frankreich sowie Nigel Farange von der britischen Anti-Euro-Partei Ukip. Die Zeitung berief sich dabei auf „Sicherheitskreise“.

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Pegida-Vereinschef Lutz Bachmann bestätigte der SZ zwar den Termin vom Ostermontag, bezeichnete die in der Bild genannten Politikernamen jedoch als „Spekulation ins Blaue“. Er habe der Zeitung lediglich gesagt, dass von Farange bis Putin alles möglich sei und sie mal abwarten sollten, wer da wirklich sprechen werde.

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Montag - und wieder demonstrierte Pegida in der Innenstadt. Am Altmarkt startete der 19. Abendspaziergang. sz-online.de berichtete im Ticker.

Montagabend kamen mehrere Tausend Anhänger bei der Kundgebung von Pegida in der Dresdner Innenstadt zusammen. Die Polizei sprach von 7 700 Teilnehmern. Weil es bei den Kundgebungen immer wieder Differenzen über die Teilnehmerzahlen gab, hat Pegida eine eigene Zählung veranlasst. Das Ergebnis soll heute bekannt gegeben werden. (SZ)