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Pegida-Redner: EU niederreißen

Zum ersten Mal im Jahr 2016 versammelte sich Pegida im Stadtzentrum. Auch eine Gegendemo fand statt - mit bedeutend weniger Teilnehmern.

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Dresden. Am Montagabend versammelte sich das Pegida-Bündnis zum ersten Mal in diesem Jahr in Dresden.

Pegida versammelt sich am Montagabend auf dem Theaterplatz.
Pegida versammelt sich am Montagabend auf dem Theaterplatz. © dpa

Etwa 3 500 bis 4 000 Teilnehmer waren dem Stundentenkollektiv „Durchgezählt“ zufolge auf den Beinen. Eine offizielle - d. h. von der Polizei verkündete - Teilnehmerzahl gibt es wie gewohnt nicht, da sich die Behörden seit geraumer Zeit weigern, der Öffentlichkeit eine solche zur Verfügung zu stellen.

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Pegida-Rednerin Tatjana Festerling forderte die Menschen auf, Widerstand zu leisten und sprach von Pegida als „Mut machendem Mutterschiff für alle anderen kleinen Bürgerbewegungen“. Vor ihr hatte Gastredner Peter O’Loughlin von der Anti-Zuwanderer-Partei Identity Ireland gesagt, Migranten gehörten nicht hierher. Er rief dazu auf, die EU „niederzureißen“.

Für den von Gepida („Genervte Einwohner protestieren gegen Intoleranz Dresdner Außenseiter“) organisierten Gegenprotest vermeldete „Durchgezählt“ zunächst 120 bis 140 Teilnehmer, später war von 180 Menschen die Rede. Zuvor hatte die Evangelische Landeskirche mit einer Kerzenprozession ein Zeichen für ein Miteinander gesetzt. Im Gegensatz zur Pegida-Bewegung wolle man an die Pflicht zur Sorge für die Menschen erinnern, die Stärkung und Verständnis brauchen.

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In der kommenden Woche wird es voraussichtlich keine Pegida-Veranstaltung in Dresden geben. Auf der letzten Kundgebung im Dezember hatte Pegida-Frontmann Lutz Bachmann dazu aufgerufen, das Leipziger Bündnis Legida bei dessen einjährigem Bestehen unterstützen zu wollen. (szo)