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Perestroika bei der FDP - Partei will sich erneuern

Die sächsische FDP möchte nach ihrer Niederlage bei der Landtagswahl aus dem Tal der Tränen heraus und sich dabei verändern. Um Ideen für eine Reform zu finden, sind drei Regionalkonferenzen geplant.

Dresden/Glauchau. Die sächsische FDP möchte aus dem Tal der Tränen heraus und sich dabei verändern. „Wir wollen das nächste halbe Jahr für eine intensive und offene Reformdiskussion nutzen, um die FDP als moderne und schlagkräftige Partei neu aufzustellen“, sagte Generalsekretär Torsten Herbst am Donnerstag in Dresden. Dazu plane die Partei mit ihren rund 2.200 Mitgliedern bis zum Frühjahr mehrere Regionalkonferenzen. Der Start in die neue Phase erfolgt bereits an diesem Samstag auf einem Landesparteitag in Glauchau. Im Mittelpunkt steht die Auswertung des Wahljahres 2014 und die Erneuerung der sächsischen FDP in der außerparlamentarischen Opposition.

Die FDP war bei der Landtagswahl am 31. August an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Die CDU verlor damit ihren Koalitionspartner. Nun stehen Veränderungen an. Ein Antrag an den Parteitag fordert mehr Mitwirkungsrechte für Mitglieder und eine stärkere Einbindung parteiloser Bürger. Ein Dringlichkeitsantrag betrifft die Zukunft der Braunkohle in der Lausitz. Darin fordern die Antragsteller ein klares Bekenntnis zur weiteren Nutzung des fossilen Energieträgers und eine „sächsische Lösung“ für die zum Verkauf stehende Braunkohle-Sparte des Energiekonzerns Vattenfall. Damit meint die FDP eine Übernahme des Braunkohlegeschäfts durch sächsische Energieunternehmen. (dpa)

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