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Pestalozzi-Schüler sollen weiter an der Haltestelle Schulstraße aussteigen

© Symbolfoto: dpa

Das Landratsamt empfiehlt den Kindern eine Busroute, damit sie ins Pirnaer Übergangsquartier kommen. Das soll Engpässe vermeiden.

Von Thomas Möckel

Pirna. Das Landratsamt hat den Schülern der Copitzer Pestalozzi-Oberschule empfohlen, trotz des Wechsels ins Übergangsquartier die gewohnten Abläufe im Schülerverkehr beizubehalten. Die rund 320 Schüler werden ab 13. August in dem Schulgebäude an der Nicolaistraße in der Innenstadt unterrichtet, weil das angestammte Haus saniert wird. Die Landkreisbehörde bittet all jene Schüler, die die Busse auf der rechtselbischen Seite nutzen und bisher an der Haltestelle „Schulstraße“ ausgestiegen sind, ab Schuljahresbeginn trotz der Interimslösung weiterhin morgens an der Haltestelle „Schulstraße“ auszusteigen. Um zur Ausweichschule zu gelangen, können die Kinder an dieser Haltestelle dann in den Bus der Linie 246 einsteigen. Die neue Fahrt der Linie 246 startet 7.13 Uhr ab Schulstraße und fährt direkt zur Haltestelle „Breite Straße“ im Zentrum. Dort kommt der Bus 7.17 Uhr an. So können die Schüler nach Aussage des Landratsamtes rechtzeitig zum Schulbeginn 7.40 Uhr im Haus auf der Nicolaistraße sein.

Die Landkreisbehörde legt den Pestalozzi-Schülern nahe, diese zusätzliche Fahrmöglichkeit zu nutzen. So sollen Engpässe bei den Buskapazitäten ab der Haltestelle „Pirna Busbahnhof“ vermieden werden. Denn die regulären Buslinien, die von der Haltestelle „Schulstraße“ kommen, fahren über den Busbahnhof. Dort steigen nach Auskunft des Landratsamtes weitere Fahrgäste und Schüler in die vorhandenen Linien, um beispielsweise weiter zum Sonnenstein oder nach Neundorf zu fahren. Diese Busse seien bereits gut ausgelastet.

Die Pestalozzi-Schüler werden voraussichtlich zwei Schuljahre am Interimsstandort lernen. In dieser Zeit wird die Copitzer Bildungsstätte modernisiert und bekommt einen Anbau, dessen Rohbau schon seit einiger Zeit fertig ist. Damit die Kinder auf die Nicolaistraße ziehen können, musste das dortige Schulhaus für 750 000 Euro hergerichtet werden, vor allem Brandschutz und Elektrik wurden erneuert.