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Weniger Geld für Pfefferkuchenprojekte 

Die Förderung des Weißenberger Museums durch den Kulturraum fällt geringer aus als erhofft. Aufgeben wollen die Mitglieder des Trägervereins jedoch nicht.

Das Museum Alte Pfefferküchlerei Weißenberg. © SZ/Uwe Soeder

Weißenberg. Als Sebastian Walther und Andreas Eßlinger im Oktober im Kulturraumbüro in Görlitz saßen, um ihre Projekte vorzustellen, waren beide sehr zuversichtlich, das beantragte Geld in Höhe von knapp 15 000 Euro zu erhalten. Deshalb waren der Museumsleiter und der Vorstand des Trägervereins Museum Alte Pfefferküchlerei auch ziemlich enttäuscht, als am Freitag die Zahlen vom Konvent kamen. Fast 6 000 Euro weniger bekommt das Museum an Projektförderung. Aus der Grundförderung sind die Weißenberger 2019 raus. „Ein Schlag ins Gesicht“, sagt Sebastian Walther, der erst seit Juni Museumsleiter ist und fieberhaft an einem Konzept gearbeitet hat, das dem Kulturraum vorgelegt wurde. Trotz Kürzung sollen die Projekte umgesetzt werden. „Wir haben zwei Möglichkeiten“, sagt Andreas Eßlinger. „Entweder wir geben weniger aus oder wir nehmen woanders mehr ein“, sagt er.

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Vor allem die museumspädagogischen Angebote sollen befördert werden. Auch an die Verbesserung der konservatorischen Arbeit wird gedacht. Die Inventarisierung steht auf dem Plan. Einen ersten Erfolg haben die Weißenberger mit der am Freitag eröffneten Sonderausstellung in der Alten Kirchschule. Diese auch mit einem Konzert in Löbau und dem Ostergarten der Kirchgemeinde zu verknüpfen zeige doch, dass die Arbeit im Museum nun fachlich auf ganz anderen Füßen steht. Das sieht auch Bürgermeister Jürgen Arlt so. „Für den Kulturraum sind 6 000 Euro sicher wenig, für die kleinen Anbieter wie unser Museum aber eine Überlebensfrage“, so Arlt. (SZ/kf)