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Pflanzen lechzen nach Feuchtigkeit

Trotz Kahlfrost hoffen die Landwirte der Region, dass es wenig Schäden gibt. Fest steht das erst in zwei Wochen.

© hübschmann

Von Sylvia Jentzsch

Die Hoffnung auf eine gute Ernte bleibt bei den Landwirten in der Region bestehen – trotz Kahlfrost. „Wir sind wahrscheinlich mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte der Vorsitzende des Regionalbauernverbandes Döbeln-Oschatz Torsten Krawczyk.

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Ob Schäden entstanden und wie hoch sie sind, könne voraussichtlich erst in zwei Wochen gesagt werden. „Unser Boden und die Pflanzen haben die Temperaturen in der Nacht und teilweise auch am Tag im zweistelligen Minus-Bereich wahrscheinlich ganz gut weggesteckt“, sagte Krawczyk. Im Gebirge sehe es da viel schlimmer aus. „Wenn ich die Bestände sehe, bin ich optimistisch. Überall sind grüne Pflänzchen zu sehen. Der Schnee in dieser Woche war auch sehr gut. Denn die Böden sind durch den niederschlagsarmen Januar ziemlich trocken“, so der Vorsitzende des Regionalbauernverbandes. Die Feuchtigkeit habe den Pflanzen gut getan.

„So wie es aussieht, steigen die Temperaturen und das Wachstum der Pflanzen kann starten“, sagte Krawczyk. Es werde aber auch Zeit. „Der Winter hätte früher kommen müssen“, so der Landwirt. Erste Bodenuntersuchungen würden zeigen, dass die Pflanzen den Winter über Nährstoffe aufgenommen haben. Und das sei gut so. Sollte es zu sogenannten Auswinterungen gekommen sein, betrifft das den Raps und die Winterungen. Das sind Winterweizen und Gerste. „Jetzt brauchen wir einen schnellen Einstieg. Der Boden muss gedüngt und Frühjahrsbestellung begonnen werden. Zuckerrüben, Mais und Kartoffeln müssen in den Boden“, so Torsten Krawczyk. (DA/je)