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Leipzig

Pflasterstein auf Regionalzug geworfen

Bei einer Attacke auf einen Regionalexpress in der Nähe von Leipzig ist ein Lokführer nur knapp einem Unglück entgangen. 

© dpa

Bei einer Attacke auf einen Regionalexpress in Liebertwolkwitz ist ein Lokführer nur knapp einem Unglück entgangen. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, hatten Unbekannte eine Woche zuvor einen 2,5 Kilogramm schweren Pflasterstein auf den Triebwagen des RE 6 von Leipzig nach Chemnitz geworfen. Der Granitstein sei in die Zugzielanzeige eingeschlagen und habe nur knapp die Frontscheibe verfehlt. Der Stein war später hinter der zerstörten Anzeige gefunden worden.

Der Zug habe normal am Haltepunkt Liebertwolkwitz angehalten und sei dann regulär weiter gefahren, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Angriff sei erst nach der Rückkehr des Zuges der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) nach Leipzig festgestellt worden.

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Die Bundespolizei geht davon aus, dass der Stein vom Dach des Bahnhofs auf den Zug geworfen wurde. Im Zuge der Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wird nun nach Zeugen gesucht, die am 8. Mai zwischen 18.00 Uhr und 18.40 Uhr Personen auf dem Bahnhof oder gar auf dem Dach gesehen haben. (dpa)