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Pflege steuerlich absetzen 

Wer Familienmitglieder pflegt, sollte dies unbedingt bei seiner Steuererklärung geltend machen. Das gilt auch für Rentner.

Foto: www.fotolia.com © beermedia.de
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Schon Helmut Schmidt sagte: „Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, der hat auch das Recht, Steuern zu sparen.“ Laut Stiftung Warentest lassen sich mit einer klugen Steuererklärung im Mittel rund 900 Euro sparen. 

Auch Rentner können etwas zurückerhalten, wenn sie eine Steuererklärung abgeben. Besonders lohnend ist das, wenn Pauschalbeträge und Werbungskosten überschritten werden und außergewöhnliche Belastungen angefallen sind – etwa, wenn Steuerpflichtige Angehörige gepflegt haben. 

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Steuerlich absetzbar ist eine Pflegepauschale von 924 Euro. Dafür muss man den Pflegebedürftigen nicht allein gepflegt haben, sondern kann sich etwa von einem ambulanten Dienst helfen lassen. Dann muss der Eigenanteil an der Pflege aber mindestens 10 Prozent betragen haben. Zusätzlich ist es möglich, außergewöhnliche Belastungen allgemeiner Art geltend zu machen, die man allerdings einzeln mittels Belegen nachweisen muss. 

Es gibt keine Höchstgrenze für die Abzugsfähigkeit, doch das Finanzamt schaut genau hin: Zwischen 1 und 7 Prozent der gesamten Einkünfte gelten als zumutbar, je nach Familienstand und Kinderzahl des Steuerpflichtigen. (SM)

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