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Pillnitzer Lichtspiele

Wenn die Dämmerung über dem Palais beginnt, verwandelt sich der Pillnitzer Park in einen Christmas Garden. Eine Million Lichter illuminieren 24 Installationen und verwandeln die Anlage in eine Märchenwelt.

© ronaldbonss.com

Dresden. Tausende Lichter machen Dresdens Schloss und Park Pillnitz zum „Christmas Garden“. Das Berliner Lichtspektakel wurde am Mittwoch mit der Dämmerung erstmals eingeschaltet. Zahlreiche Besucher, darunter viele Kinder, bestaunten die glitzernde, bunte Märchenlandschaft. Eine Million Lichter und 24 Installationen sollen die 28 Hektar große Anlage aus dem 18. Jahrhundert bis Anfang 2019 allabendlich zum Glanzmeer machen - vom Lustgarten über den chinesischen Teich bis zur über 230 Jahre alten Kamelie.

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So schön leuchtet Pillnitz abends

Für die rund zwei Kilometer lange „magische Reise“ wurden Bäume, Gewächse und Gebäude illuminiert und Kreationen aus Licht geschaffen, vom „Wishing Tree“ für Herzenswünsche über „Schwebende Sterne“ bis „Blaue Tritonengondel“ und einem Adventskalender, der einen Parkweg säumt. Zeittickets sollen für eine entschleunigte Auszeit vom üblichen Adventstrubel sorgen.

Zu sehen gibt es außerdem einen Eispalast, Kronjuwelen und die Rast des Weihnachtsmannes. Bis zum 6. Januar können Besucher die Illumination mit 24 Bildern erleben, die wochentags 15 und am Wochenende 17 Euro Eintritt kostet. Eine Familienkarte ist für 42 oder 48 Euro zu haben. Der Park ist im Veranstaltungszeitraum nur bis 16 Uhr öffentlich zugänglich.

„Christmas Garden“ brachte erstmals 2014 die Royal Botanic Gardens im Londoner Stadtteil Kew zum Leuchten, 2016 hatte es im Botanischen Garten Berlin Premiere. Nun ist Lichtdesigner Andreas Boehlke auch in Pillnitz - und in der Stuttgarter Wilhelma - aktiv geworden. (dpa/SZ)